Amhof zum Vatertag: "Brauchen mehr vätergerechte Arbeitsplätze "

18.03.2026, 23:00

Anlässlich des Vatertags am 19. März spricht sich Arbeits- und Personallandesrätin Magdalena Amhof für Maßnahmen aus, die eine vermehrte Teilhabe am Familienleben auch für Väter erleichtern

Bessere Rahmenbedingungen würden helfen, damit Väter Beruf und Familie noch leichter miteinander vereinbaren können und Rollenbilder sich wandeln, darauf verweist Landesrätin Magdalena Amhof anlässlich des Vatertags am 19. März. (Foto: Pexels. Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.)
Bessere Rahmenbedingungen würden helfen, damit Väter Beruf und Familie noch leichter miteinander vereinbaren können und Rollenbilder sich wandeln, darauf verweist Landesrätin Magdalena Amhof anlässlich des Vatertags am 19. März. (Foto: Pexels. Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.)

BOZEN (LPA). Vätern fällt es in der Arbeitswelt oft schwer, berufliche Anforderungen mit Familie und dem Wunsch nach aktiver Vaterschaft zu vereinbaren. "Oft fehlen flexible Arbeitszeiten, Home-Office, vielfach sind längere Abwesenheiten aus familiären Gründen nicht möglich. Das widerspricht dem Wunsch vieler Väter, mehr Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen", berichtet Arbeits- und Personallandesrätin Magdalena Amhof. Väter, die Elternzeit beanspruchen oder in Teilzeit arbeiten, seien nach wie vor in der Minderheit.

Teilweise sei die Unternehmenskultur zu wenig familienorientiert. "Arbeitgeber, die eine gute Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben bieten, sind im Wettbewerb um Fachkräfte aber deutlich im Vorteil", erinnert Amhof.

Der öffentliche Dienst bietet gute Rahmenbedingungen, doch auch in der Landesverwaltung greifen nur wenige Mitarbeiter darauf zurück. Knapp 60 Prozent der Frauen arbeiten in Teilzeit, während dies nur auf 17,5 Prozent der Männer zutrifft. Im Gegensatz dazu werden 78 Prozent der bezahlten Überstunden von Männern geleistet, obwohl Frauen die Mehrheit der Arbeitskräfte stellen. "Das zeigt uns, dass das Thema ein gesamtgesellschaftliches ist: Es geht um traditionelle Rollenbilder, die nach wie vor tief verankert sind und mit denen sich auf Väter konfrontiert sehen, die sich mehr in die Familienarbeit einbringen möchten", betont die Landesrätin. Um dies zu überwinden, brauche es positive Vorbilder. Speziell der Vatertag sei ein wichtiger Anlass, um solche hervorzuheben.

red/san