Antholz: Offene Türen in der olympischen Biathlonarena

05.10.2025, 15:45

Über 1000 Besucher beim Tag der offenen Tür in der Südtirol Arena - Landeshauptmann Kompatscher: "Einzigartige Anlage, die über Olympia hinaus wirkt"

Rund 1000 Interessierte nutzten die Gelegenheit, um die Biathlonarena in Antholz zu besichtigen. (Foto: LPA/Daniel von Johnston)
Rund 1000 Interessierte nutzten die Gelegenheit, um die Biathlonarena in Antholz zu besichtigen. (Foto: LPA/Daniel von Johnston)

RASEN-ANTHOLZ (LPA). Bei den Winterspielen 2026 werden auch die Gemeinde Rasen-Antholz und Südtirol im Fokus stehen. Am Sonntag, 5. Oktober, konnten Interessierte die erneuerte Biathlonanlage besichtigen. Mehr als 1000 Personen, aus ganz Südtirol und darüber hinaus, nutzten die Gelegenheit jeden Winkel, einschließlich des unterirdischen Bereichs des Olympiastadions, aus nächster Nähe zu entdecken. Gefeiert wurden dabei auch die Antholzer Olympionikinnen und Olympioniken, denen eine Eisenstele gewidmet wurde. Darauf sind die olympischen Erfolge von Sportlegenden wie Johann Passler, Gerhard Plankensteiner, Gottlieb Taschler, Andreas Zingerle, Thomas Brugger, Dominik Windisch und Dorothea Wierer eingraviert.

In 32 Südtiroler Gemeinden wurde eine Olympia-Initiative gefeiert, die vom VSS und dem Landeskomitees des Coni organisiert wurde. Im Ranking der medaillenreichsten Südtiroler Gemeinden bei Olympischen und Paralympischen Spielen belegt die Gemeinde Rasen-Antholz hinter Bozen den zweiten Platz. "Wir feiern diese großartigen Athleten und Athletinnen der Vergangenheit und der Gegenwart im schönsten Biathlonstadion der Welt. Dies ist ein Ereignis, das die Zukunft im Blick hat und dabei gleichzeitig dem Vermächtnis der Vergangenheit treu bleibt: Denn dank der Winterspiele wird dieses Stadion künftig das ganze Jahr über zugänglich sein", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Bei der Zeremonie war auch der Bürgermeister der Gemeinde Rasen-Antholz, Thomas Schuster, anwesend, der betonte, wie wichtig es sei, ein einzigartiges Ereignis wie die Olympischen Spiele zu beherbergen. Ebenfalls anwesend waren der Vizepräsident des VSS, Thomas Tiefenbrunner, der Präsident des Organisationskomitees des Biathlon-Weltcups, Lorenz Leitgeb, und einige ehemalige Weltmeister, die in Antholz geboren und aufgewachsen sind.

Familien, Erwachsene und Kinder konnten den ganzen Tag über Biathlon "backstage" im Herzen der Arena erleben. Dabei gab es 13 geführte Touren, eine Sonderfahrt mit einem "Olympia-Zug" entlang der gesamten Rennstrecke und Besichtigungen der unterirdischen Gänge, die die verschiedenen strategischen Bereiche des Stadions verbinden. Großer Andrang herrschte auch am Schießstand, dem Herzstück des Stadions, wo Fans und Schaulustige ihre Treffsicherheit testen konnten.

tl/ck