Arge Alp Sport: Südtirol im Fußball auf dem Podest
U15-Auswahl erreicht in der Kategorie Knaben den dritten Platz im Tessin - Rund 450 Athletinnen und Athleten nahmen am Wettbewerb teil - Auch inklusive Spiele standen im Mittelpunkt
BELLINZONA (LPA). Vom 14. bis 17. Mai 2026 hat der Kanton Tessin die Ausgabe des ARGE ALP Fußballwettbewerbs ausgerichtet. Rund 450 Athletinnen und Athleten aus den teilnehmenden Regionen gingen an den Start. Die Südtiroler Auswahl erreichte in der Kategorie Knaben (U15) den dritten Platz.
Der Wettbewerb startete am 14. Mai mit einer offiziellen Begrüßungszeremonie in der Palasport-Halle neben dem Jugend- und Sportzentrum in Bellinzona. Die Eröffnung brachte die Delegationen, Organisatoren und Behörden zusammen und schuf von Beginn an eine Atmosphäre von Sport, Austausch und Freundschaft.
Finale Kategorie Menschen mit und ohne Beeinträchtigung
Einen zentralen Programmpunkt bildeten am Samstag im Nationalen Sportzentrum Tenero die Finalspiele der Kategorie für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Bayern sicherte sich den ersten Platz, Vorarlberg belegte Rang zwei, Graubünden erreichte Platz drei.
Besonders stark prägte die gelebte Inklusion die Spiele: Die Athletinnen und Athleten der Mädchen- und Knabenteams unterstützten die Spielerinnen und Spieler mit Beeinträchtigung lautstark und sorgten für eine Atmosphäre des Respekts, der Teilhabe und des Zusammenhalts.
Finalspiele Mädchen und Knaben
Am Sonntag fanden die entscheidenden Spiele der Kategorien Mädchen und Knaben statt. Die Mädchen spielten im Sportzentrum des AS Gambarogno, die Knaben im Sportzentrum Giubiasco.
Bei den Mädchen gewann Tirol vor Vorarlberg und Trentino. Bei den Knaben setzte sich Trentino vor Tirol durch, Südtirol belegte den dritten Platz. Die Südtiroler Auswahl gewann das Spiel um Platz drei gegen Graubünden mit 3:1. Tschigg, Facen und Gurschler erzielten die Tore.
Die Finalspiele beendeten den Wettbewerb in einer Atmosphäre voller Begeisterung und starker Beteiligung. Der ARGE ALP Wettbewerb bestätigte damit erneut seinen Wert – sportlich, menschlich und gesellschaftlich.
red/mdg
