Drei Schulen feiern in Trient ihre Euregio-Partnerschaft
Ein Tag im Zeichen grenzüberwindender Partnerschaft: Schulen stellen ihre realisierten Projekte vor
TRIENT (LPA). Drei Sekundarschulen aus den drei Euregio-Ländern haben sich am 22. Mai in Trient getroffen und in der Fachoberschule "A. Tambosi" ihre seit 2023 bestehende Euregio-Schulpartnerschaft gewürdigt. Beteiligt sind die Wirtschaftsfachoberschule "A. Tambosi" in Trient, die Bundeshandelsakademie Wörgl (BHAK) in Tirol und die Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie FOS "Marie Curie" in Meran (Südtirol). Die Zusammenarbeit war von den drei Schulen ins Leben gerufen und anschließend auch von der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gefördert worden, betonte Generalsekretär Christoph von Ach bei der Veranstaltung: "Drei Schulen, drei Landesteile, zwei Sprachen und eine gemeinsame Vision, um Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und den Dialog, die Zusammenarbeit und das europäische Zusammenleben zu fördern: Das ist der Geist der Schulpartnerschaft der Euregio."
Die Partnerschaft wurde am 28. November 2023 anlässlich eines Euregio-Dienstags in der Casa Moggioli offiziell besiegelt. Das mehrjährige Projekt (2023–2027) sieht Begegnungen und Zusammenarbeit in den Klassen der ersten bis vierten Klasse vor, darunter: Online-Treffen, gemeinsame Bildungsreisen in die drei Hauptstädte (z. B. gemeinsamer Besuch im Infopoint der Euregio in Innsbruck am 29. April 2025), Besuche der jeweiligen Schulen, Schüleraustausch, Sprachtandems und gemeinsame Projekte.
"Das allgemeine Ziel steht im Einklang mit dem Projekt unserer Schule", erklärte Andrea Bezzi, Schulleiter des ITE A. Tambosi, "nämlich das Erlernen einer Fremdsprache interessant und anregend zu gestalten, auch dank der Bekanntschaft mit Gleichaltrigen." Der Direktor der FOS Marie Curie, Markus Dapunt betonte: "Wenn sich drei Einrichtungen historische Beziehungen haben, sich aber neu kennenlernen müssen, bilden sie ein Friedensprojekt im Kleinen. Wir sind Euregio!"
Laut Giuseppe Rizza, Hauptschulamtsleiter der Autonomen Provinz Trient, "unterstreichen solche Projekte den Wert des Austauschs: Dank positiver Erfahrungen lernen die Jugendlichen Offenheit und den Vergleich mit anderen Kulturen und Sprachen: Sie können sich über verschiedene Themen austauschen und zusammenarbeiten. Es ist eine Gelegenheit, die Jugendlichen für das Erlernen der deutschen Sprache zu motivieren, die ihnen auch beruflich bedeutende Chancen bieten kann."
Die Partnerschaft umfasst auch fächerübergreifende Aktivitäten, um die Diskussion und interdisziplinäre Reflexion darüber zu fördern, wie die Euregio ihre Landesteile in Bezug auf Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft beeinflusst. Die Feier endete mit einem Auftritt der Tambosi Band.
red
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- Ein Tag im Zeichen grenzüberwindender Schulpartnerschaft: (v. l.) Giuseppe Rizza (Schulamtsleiter des Landes Trentino), Markus Dapunt (Schuldirektor FOS Marie Curie), Euregio-Generalsekretär Christoph von Ach und Andrea Bezzi (Schuldirektor ITE A. Tambosi). Online zugeschaltet auch Sigrid Steiner (Direktorin der BHAK Wörgl). (Foto: Euregio) » [IMG 706 kB]
- Euregio-Generalsekretär Christoph von Ach: "Brücken zwischen den Kulturen bauen, Dialog, Zusammenarbeit und europäisches Zusammenleben fördern: Das ist der Geist der Euregio-Schulpartnerschaft." (Foto: Euregio) » [IMG 940 kB]
- Giuseppe Rizza, Hauptschulamtsleiter Land Trentino: "Solcher Austausch ist wichtig: Jugendliche machen positive Erfahrungen, lernen Offenheit, Zusammenarbeit sowie andere Kulturen und Sprachen kennen." (Foto: Euregio) » [IMG 793 kB]
- Ein Team aus vielen Lehrerinnen hat das Projekt der drei Schulen koordiniert: im Bild (v. l.) Ilaria Ricci (ITE A. Tambosi), Sambin Alessandra (FOS Marie Curie) und Federica De Nisco (ITE A. Tambosi). (Foto: Euregio) » [IMG 943 kB]


