Feedback-Kultur als Instrument zur Verbesserung der täglichen Arbeit
De de departimënt des Ressorts Ladinische Bildung und Kultur mit den Abteilungen Ladinische Bildungs- und Kulturverwaltung und Landesdirektion Ladinische Kindergärten und Schulen
BOZEN (LPA). Austausch, Überlegungen und gemeinsames Wachstum: In diesem Zeichen stand der De de departimënt des Ressorts Ladinische Bildung und Kultur mit den Abteilungen Ladinische Bildungs- und Kulturverwaltung und Landesdirektion Ladinische Kindergärten und Schulen.
Zentrales Thema des Treffens war die Feedback-Kultur als Instrument zur Verbesserung der täglichen Arbeit, zur Stärkung der Zusammenarbeit und zur Förderung interner Kompetenzen durch gegenseitiges Zuhören, konstruktiven Austausch und effektive Kommunikation.
In seiner Ansprache verwies Landesrat Daniel Alfreider auf den strategischen Wert der Arbeit des Ressorts: "Die Arbeit dieser Abteilung ist von grundlegender Bedeutung, da sie viele Bereiche der ladinischen Realität betrifft. Gerade deshalb ist es unerlässlich, Gelegenheiten zum Austausch und Dialog zu schaffen, die es ermöglichen, über die erzielten Ergebnisse nachzudenken, Erfahrungen auszutauschen und unsere Art der Zusammenarbeit weiter zu verbessern.“
Im Laufe des Tages wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr und die wichtigsten Ergebnisse der verschiedenen Abteilungen des Ressorts geboten. Im Bildungsbereich sind unter anderem die Einführung einer zusätzlichen Sportstunde, die Ausarbeitung einer praktischen Umsetzung des Profils des ladinischen Bildungssystems, neue Verfahren für den Umgang mit Krisensituationen sowie verschiedene Fortbildungsinitiativen für das Lehrpersonal hervorzuheben. Im Kulturbereich war neben der Unterstützung von Vereinen, Künstlern und Schriftstellern insbesondere das Projekt Di dla cultura ladina sehr erfolgreich, das wichtige Synergien zwischen Institutionen und Vereinen gefördert hat. Bedeutend waren auch die Initiativen zur Förderung der ladinischen Sprache, etwa die Parola ladina dl’edema. Parallel dazu wurden verschiedene Erasmus- und Interreg-Projekte ins Leben gerufen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Minderheiten, sowie eine Überprüfung der Kompetenzen und der internen Arbeitsabläufe.
Der ladinische Bildungs- und Kulturdirektor André Comploi unterstrich den tieferen Sinn der Arbeit des Ressorts: "Unsere Arbeit umfasst viele Bereiche und viele Menschen in der Welt der ladinischen Bildung und Kultur: Mädchen und Buben, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie Kulturvereine, Freiwillige und Künstlerinnen und Künstler unserer ladinischen Gemeinschaft. Unser Engagement besteht darin, ihnen Tag für Tag zur Seite zu stehen und uns der Entwicklung der ladinischen Bildung, Ausbildung und Kultur in ihren verschiedenen Formen zu widmen. Von Zeit zu Zeit tut es gut, sich Zeit zu nehmen, um gemeinsam darüber nachzudenken, was gut gelungen ist, die erzielten Ergebnisse zu würdigen und neue Möglichkeiten für Wachstum und Verbesserung zu erkennen."
red/mac