#halbzeit (2/2): 431 Millionen Euro für 113 öffentliche Bauvorhaben

15.06.2026, 13:59

Dreijahresplan mit 431 Millionen Euro für 113 Projekte – Ein Viertel fließt in den Schulbau - Als Stärken nennt Landesrat Bianchi öffentlich-private Partnerschaften und den Dialog mit Berufsverbänden

Bei der #halbzeit-Pressekonferenz gab Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi einen Überblick über die laufenden und geplanten öffentlichen Bauvorhaben. Für den Dreijahreszeitraum 2026–2028 sind 113 Projekte im Wert von 431 Millionen Euro vorgesehen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Bei der #halbzeit-Pressekonferenz gab Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi einen Überblick über die laufenden und geplanten öffentlichen Bauvorhaben. Für den Dreijahreszeitraum 2026–2028 sind 113 Projekte im Wert von 431 Millionen Euro vorgesehen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Bei seiner #halbzeit-Bilanz hat Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi einen Gesamtüberblick über die laufenden und geplanten öffentlichen Bauvorhaben gegeben. Für den Dreijahreszeitraum 2026–2028 sind 113 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 431 Millionen Euro vorgesehen. Ein bedeutender Anteil der Mittel ist dem Schulbau gewidmet: 24 Prozent des Gesamtbudgets fließen in diesen Bereich.

Bei der Stadterneuerung konzentrieren sich die wichtigsten Vorhaben laut Bianchi in Bozen auf das Stadtviertel Gries-Quirein. Dazu zählen das Bibliothekenzentrum, die Aufwertung des ehemaligen Gebäudes der staatlichen Telefongesellschaft sowie der Universitätscampus der Claudiana. In Meran ist die künftige Hotelfachschule „Ritz“ vorgesehen, während in Leifers das neue Gemeinschaftshaus diese Woche eröffnet wird.

Öffentlich-private Partnerschaften und Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden

Öffentlich-private Partnerschaften (Public Private Partnership – PPP) bestätigen sich laut Bianchi weiterhin als geeignetes Instrument für die Umsetzung bedeutender Projekte, darunter das Cura Resort in Meran und das PPP-Projekt Gamper in Bozen.

Der Präsident der Ingenieurkammer, Claudio Sartori, und die Vizepräsidentin der Architektenkammer, Stefania Saracino, unterstrichen, dass es eine gute Zusammenarbeit und einen sachlichen Austausch zwischen dem Ressort und den Berufskammern gebe.

Der Präsident des Kollegiums der Bauunternehmer, Christian Egartner, der Präsident des Wirtschaftsverbandes CNA, Cristiano Cantisani, sowie der Präsident des Handwerkerverbands LVH Martin Haller, betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Land: „Wenn das Land Auftraggeber ist und die Bau- oder Instandhaltungsarbeiten von einem lokalen Unternehmen ausgeführt werden, entsteht ein zusätzlicher Mehrwert: die Kenntnis des Territoriums, die Sorgfalt bei der Ausführung der Arbeiten und die Reinvestition in die Gemeinschaft.“

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung öffentlicher Bauvorhaben hat das Landesamt für Geologie unter der Leitung von Volkmar Mair zu. Es unterstützt ressortübergreifend zahlreicher Ämter und Abteilungen und liefert unter anderem eine fundierte Kenntnis sowie eine präzise Kartierung des Landesgebiets.

Blick auf die kommenden zweieinhalb Jahre

Bianchi skizzierte auch die Prioritäten für die zweite Hälfte der Legislaturperiode: die begonnenen Vorhaben unter Einhaltung von Qualitätsstandards und Zeitplänen abzuschließen, die eingeführten Neuerungen zu festigen und den Dialog mit den Berufsverbänden sowie mit dem Land weiter auszubauen.

„Jedes Gebäude, das Gestalt annimmt, jedes Bauvorhaben, das in Angriff genommen wird, und jeder erfolgreich abgeschlossene Katastervorgang sind das Ergebnis des Engagements, der Kompetenz und des Einsatzes vieler Menschen. Auf diese tägliche und konkrete Arbeit bin ich zutiefst stolz“, erklärte Bianchi.

red/ee/san