#halbzeit Brunner 3/3: Sportförderung stärkt Vereine

06.07.2026, 12:30

436 geförderte Vereine mit 966 Sportangeboten – Beiträge für Vereinstätigkeit steigen auf 6,9 Millionen Euro – Landessportbeirat aufgewertet

"Sport verbindet Menschen und schafft Gemeinschaft. Hinter den vielen Angeboten im Land stehen tausende Ehrenamtliche, die wertvolle Arbeit leisten. Deshalb setzen wir auf verlässliche Förderungen und gute Rahmenbedingungen für die Vereine", betonte Sportlandesrat Peter Brunner. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
"Sport verbindet Menschen und schafft Gemeinschaft. Hinter den vielen Angeboten im Land stehen tausende Ehrenamtliche, die wertvolle Arbeit leisten. Deshalb setzen wir auf verlässliche Förderungen und gute Rahmenbedingungen für die Vereine", betonte Sportlandesrat Peter Brunner. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz am 6. Juli hat Sportlandesrat Peter Brunner die bisherigen Maßnahmen und Entwicklungen im Bereich Sport vorgestellt. Schwerpunkte waren die Förderung von Vereinen und Verbänden, Investitionen in die Sportinfrastruktur sowie die Aufwertung des Landessportbeirates.

Südtirol verfügt über eine breit gefächerte Sportlandschaft: 436 geförderte Sportvereine bieten derzeit insgesamt 966 Sportangebote in 83 unterschiedlichen Disziplinen an. Damit erreicht die öffentliche Sportförderung große Teile der Bevölkerung und schafft ein flächendeckendes Angebot im ganzen Land.

"Sport verbindet Menschen und schafft Gemeinschaft. Hinter den vielen Angeboten im Land stehen tausende Ehrenamtliche, die wertvolle Arbeit leisten. Deshalb setzen wir auf verlässliche Förderungen und gute Rahmenbedingungen für die Vereine", betonte Sportlandesrat Peter Brunner.

Die Förderung des Sports erfolgt vor allem über Beiträge für Vereine und Verbände sowie durch Investitionen in die Sportinfrastruktur. Für die Verbands- und Vereinstätigkeit wurden 2024 rund 6,3 Millionen Euro bereitgestellt, 2025 waren es 6,7 Millionen Euro und 2026 liegen die Mittel aktuell bei 6,9 Millionen Euro. Unterstützt werden insbesondere Ehrenamt, Jugendarbeit und Nachwuchsförderung. Weitere Schwerpunkte sind die Stärkung des Frauensports sowie die Förderung von Teilhabe und Inklusion im Sport.

Südtirol zählt laut einer ISTAT-Studie aus dem Jahr 2024 zu den sportlich aktivsten Regionen Italiens. 57,4 Prozent der Südtirolerinnen und Südtiroler treiben regelmäßig Sport. Der italienische Durchschnitt liegt bei 37,5 Prozent.

Ein weiterer wichtiger Schritt dieser Legislaturperiode ist die Aufwertung des Landessportbeirates. Der Beirat ist Teil des Regierungsprogramms der Landesregierung; ihm gehören Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Bereiche des Südtiroler Sports an, darunter CONI, VSS, USSA, CIP, die Südtiroler Sporthilfe, der Gemeindenverband sowie Schule und Schulsport. Er soll die sportpolitische Beratung der Landesregierung stärken. Die erste Sitzung findet nach der Sommerpause statt.

VSS-Präsident Paul Romen unterstrich die Bedeutung des Sports und der Vereine für die Gesellschaft: "Sport hat mit Menschen und Emotionen zu tun. Vereine vermitteln Werte, fördern Gemeinschaft und leisten wichtige Arbeit für Kinder und Jugendliche. Südtirol erzielt im Breiten- wie auch im Spitzensport bemerkenswerte Ergebnisse."

Der neu aufgestellte Landessportbeirat sei ein wichtiges Instrument, um die sportpolitische Entwicklung des Landes gemeinsam weiterzuentwickeln. "Entscheidend ist, dass wir auch künftig möglichst vielen jungen Menschen die Freude an Bewegung und am Sport vermitteln können", sagte Landesrat Brunner abschließend.

kat