#halbzeit Landesrätin Pamer (1/3): Gemeinsam soziale Zukunft gestalten

13.07.2026, 11:44

Landesrätin bezeichnet individuelles Lebensprojekt für Menschen mit Behinderungen als einen Arbeitsschwerpunkt der Legislatur – Vielfältige Herausforderungen werden vernetzt angegangen

Landesrätin Rosmarie Pamer zog am 13. Juli eine Zwischenbilanz nach 2,5 Jahren Arbeit in der Landesregierung und gab einen Ausblick auf anstehende Schwerpunkte. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Landesrätin Rosmarie Pamer zog am 13. Juli eine Zwischenbilanz nach 2,5 Jahren Arbeit in der Landesregierung und gab einen Ausblick auf anstehende Schwerpunkte. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Der Ort der #halbzeit-Pressekonferenz von Landesrätin Rosmarie Pamer war bewusst gewählt: In der von der Genossenschaft Renovas geführten Landhausbar in Bozen treffen und arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. Damit treffen gleich zwei Bereiche zusammen, für die Landesrätin Pamer seit 2,5 Jahren politisch verantwortlich zeichnet: "Die Landhausbar ist ein Beispiel für gelebte Inklusion, denn hier kommen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen, arbeiten zusammen und das mitten im Zentrum der Landeshauptstadt", hielt Pamer fest.

Einleitend ging Ressortdirektorin Michela Morandini auf die Herausforderungen ein, an denen im Ressort Sozialer Zusammenhalt, Familie, Senioren, Genossenschaften und Ehrenamt seit zweieinhalb Jahren intensiv gearbeitet wird. Dazu zählen der demografische Wandel, der Fachkräftemangel, die gesellschaftliche Diversität, die Finanzierbarkeit und Nachhaltigkeit, die Digitalisierung und eine bürgernahe Verwaltung sowie die Schaffung von Synergien und Vernetzung aller Akteure. "Um gute Lösungen für diese vielfältigen Herausforderungen zu erarbeiten sind neue, innovative Maßnahmen nötig. Daran arbeiten wir, gemeinsam und vernetzt mit zahlreichen Partnern", unterstrich Morandini.

Für Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen habe man verschiedene Unterstützungsleistungen anheben, die Arbeitsbeschäftigung und -integration aufwerten und die bestehenden Dienste ausbauen können, hielt dazu Landesrätin Pamer fest. Auf der Agenda der nächsten Halbzeit hingegen stehe die Absicherung des Rechtes auf ein individuelles Lebensprojekt, es werde zudem – gemeinsam mit dem Bereich Gesundheit – an einem neuen Konzept für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen gearbeitet, die Genehmigung der Leitlinien zu den Abhängigkeitserkrankungen 2026 – 2036 sei ein weiterer thematischer Schwerpunkt. "Das Motto, nach dem wir arbeiten ist, dass immer der Mensch im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht. Denn es gilt gemeinsam soziale Zukunft zu gestalten", sagte die Landesrätin.

ck