Italienische Schule erhält mehr Integrationslehrpersonal

16.06.2026, 12:22

Landesregierung genehmigt zusätzliches Integrationslehrpersonal für italienische Schule – rund 20 Vollzeitstellen ab dem Schuljahr 2026/2027

Neue Integrationslehrpersonen für die italienische Schule: "Eine wichtige Entscheidung, die den hohen Stellenwert der Inklusion in unserem Bildungssystem bestätigt", sagt Landesrat Marco Galateo. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Neue Integrationslehrpersonen für die italienische Schule: "Eine wichtige Entscheidung, die den hohen Stellenwert der Inklusion in unserem Bildungssystem bestätigt", sagt Landesrat Marco Galateo. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Die Landesregierung hat zusätzliche Stellen für Integrationslehrpersonen an den italienischen Schulen genehmigt. Ab dem Schuljahr 2026/2027 stehen dafür Mittel für rund 20 Vollzeitstellen zur Verfügung.

Die Maßnahme ist die Reaktion auf den in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegenen Bedarf im Bereich der Inklusion an den italienischsprachigen Schulen des Landes. Ziel ist es, die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen und besonderen Bildungsbedürfnissen weiter auszubauen.

"Diese Entscheidung bestätigt den hohen Stellenwert der Inklusion im Bildungssystem der italienischen Schule in Südtirol. Wie angekündigt, war es notwendig zu handeln, um besonders unterstützungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern eine angemessene Begleitung zu gewährleisten und die Schulen bei ihrem Bildungsauftrag zu stärken", erklärt der italienische Bildungslandesrat Marco Galateo.

Die Anträge der Schulen für das kommende Schuljahr, das im Herbst startet, zeigen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler die Unterstützung von Integrationslehrpersonen benötigen. Mit den zusätzlichen Stellen können die bisherigen Unterstützungsangebote aufrechterhalten und neue Bedarfe besser abgedeckt werden.

"Inklusion bedeutet, allen Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Bildungschancen zu bieten. Deshalb investieren wir weiter in die Unterstützung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen", sagt Galateo.

Die zusätzlichen Mittel ermöglichen es außerdem, die Zuweisung der Integrationslehrpersonen rechtzeitig abzuschließen. So kann die Unterstützung bereits zu Beginn des nächsten Schuljahres gewährleistet werden.

red/kat