"Kompetenzmonitor": Euregio stellt am 25. März Neuauflage vor

18.03.2026, 10:00

Wie Euregio-Länder trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten und Rechtssysteme zusammenarbeiten können, zeigt eine Studie auf - Landeshauptmann Kompatscher stellt die aktualisierte Ausgabe in Bozen vor

Der aktualisierte "Euregio-Kompetenzmonitor“ wirft einen Blick auf den rechtlichen Rahmen für die grenzüberwindende Zusammenarbeit in Forschung, Verwaltung und breiteren Öffentlichkeit. (Foto: Euregio)
Der aktualisierte "Euregio-Kompetenzmonitor“ wirft einen Blick auf den rechtlichen Rahmen für die grenzüberwindende Zusammenarbeit in Forschung, Verwaltung und breiteren Öffentlichkeit. (Foto: Euregio)

BOZEN (LPA). Drei Länder, drei Rechtssysteme – und eine gemeinsame Zukunft: In der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino wächst die Zusammenarbeit stetig, trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten und komplexer Rahmenbedingungen. Genau hier setzt der aktualisierte "Kompetenzmonitor" an.

Was hat sich seit der ersten Ausgabe verändert? Wie entwickeln sich die Zuständigkeiten in den drei Ländern konkret weiter – vor allem vor dem Hintergrund der laufenden Autonomiereform in Südtirol und im Trentino? Wo stoßen gemeinsame Projekte noch an rechtliche Grenzen? Und wie kann die Euregio diese Hürden künftig weiter abbauen, damit die grenzüberwindende Zusammenarbeit noch stärker werden kann?

Antworten auf diese Fragen gibt Südtirols Landeshauptmann, Arno Kompatscher, bei der Vorstellung der neuen Ausgabe am

Mittwoch, 25. März 2026,

um 11 Uhr

im Dachgeschoss des Waaghauses,

Laubengasse 19, Bozen

gemeinsam mit Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und der Verwaltungsbehörde Interreg Italien-Österreich, Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Universität Innsbruck, Esther Happacher, Professorin für Italienisches Verfassungsrecht, Universität Innsbruck und Florian Klebelsberg, Institutsassistent am Institut für Föderalismus, Innsbruck.

Das aktuelle Projekt wurde im Rahmen des Interreg VI-A Italien Österreich-Projekts "Fit for Cooperation - Cross Border Obstacles" (Fit4Co CBO) realisiert. Es ist das Folgeprojekt einer gemeinsamen Studie der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gemeinsam mit der Euregio Ohne Grenzen (Bundesland Kärnten, Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien) aus dem Jahr 2021. Damals war - ebenfalls mit Interreg-Finanzierung - erstmals eine Studie über die Kompetenzen der beteiligten Länder erstellt worden.

red/gst