Landesrat Achammer spricht sich für Social-Media-Verbot für Kinder aus
Regelung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen auch für Südtirol nötig – Landesrat Achammer tauscht sich dazu mit österreichischem Staatssekretär Pröll aus
BOZEN (LPA). Frankreich hat vor wenigen Wochen die Einführung eines Social-Media-Verbotes für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren entschieden, auch die österreichische Bundesregierung hat sich bei ihrem Sommerministerrat darauf geeint, klare Regeln für den Zugang von Kindern zu bestimmten Social-Media-Plattformen vorzugeben. Landesrat Philipp Achammer begrüßt diese Entscheidung und spricht sich für ein Verbot aus: "Es geht hier vor allem um das Recht der Kinder auf ein gesundes Aufwachsen – besonders was die mentale und seelische Gesundheit betrifft. Darum bin ich für ein Verbot, denn der Kinderschutz steht über allem."
Landesrat Achammer hat sich dazu bereits im Frühjahr mit Familienministerin Eugenia Roccella ausgetauscht (LPA hat berichtet), vor Kurzem war er zu diesem Thema im Kontakt mit dem österreichischen Staatssekretär für Digitalisierung, Alexander Pröll. Dieser hatte den kürzlich in Österreich behandelten und angenommenen Vorschlag zur Social-Media-Begrenzung eingebracht. Darin vorgesehen ist vor allem das Nutzungsverbot für unter 14-jährige von bestimmten Plattformen, die über suchtfördernde Funktionen verfügen. Die Überprüfung des Alters der Nutzenden soll über Drittanbieter erfolgen.
Auch auf staatlicher Ebene brauche es eine ähnliche Regelung: "Kinder und Jugendliche brauchen sichere Räume, online und offline. Es ist unsere gesellschaftliche Aufgabe, sie vor gefährlichen Inhalten zu schützen und bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was richtig und vor allem was nicht richtig ist – ganz besonders im Internet", ist Landesrat Achammer überzeugt. Denn jedes Kind hätte das Recht auf eine unbeschwerte Kindheit, Politik und Gesellschaft müssten dafür die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen.
ck
Dokumente zum Herunterladen
- Landesrat Philipp Achammer sprach beim Treffen mit Familienministerin Eugenia Roccella im März über Möglichkeiten, Kinder besser vor digitalen Gefahren zu schützen. (Foto: LPA/René Ploner) » [IMG 93 kB]
- Kinder und Jugendliche müssten vor den Gefahren, die von zahlreichen Social-Media-Plattformen ausgehen, besser geschützt werden – dafür macht sich Landesrat Philipp Achammer stark. (Foto: Pexels. Das Foto darf nur im Zusammenhang mit dieser Aussendung verwendet werden.) » [IMG 1 MB]
