LDelai-Schule präsentiert Projekte zur Stadtaufwertung

20.05.2026, 16:06

Fünftklässler der Bozner Fachoberschule für Bauwesen, Umwelt und Raumplanung "Delai" haben in einem Labor Ideen für eine Aufwertung der Stadt Bozen entwickelt und am 20. Mai in Bozen vorgestellt

Die Landesräte Christian Bianchi und Marco Galateo und die Direktorin der Abteilung für Denkmalpflege Virna Bussadori bei der Vorstellung der Projekte zur Stadtplanung der Jugendlichen. (Foto: LPA/Gianluca Crocco)
Die Landesräte Christian Bianchi und Marco Galateo und die Direktorin der Abteilung für Denkmalpflege Virna Bussadori bei der Vorstellung der Projekte zur Stadtplanung der Jugendlichen. (Foto: LPA/Gianluca Crocco)

BOZEN (LPA). Junge Menschen an nachhaltige Stadtplanung und Stadterneuerung heranzuführen war Ziel der Initiative des Architekten Andrea La Gamba und der Lehrerin Giuseppina Spallino. In einem Labor haben die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Fachoberschule für Bauwesen, Umwelt und Raumplanung "Delai" Ideen entwickelt, die Lebensqualität in den Stadtvierteln zu verbessern, das soziale Miteinander zu fördern, öffentliche Räume sicherer zu machen und städtische Grünflächen aufzuwerten. Vor kurzem wurden die so entstandenen Projekte in Bozen im Beisein der Landesräte Christian Bianchi und Marco Galateo am 20. Mai in Bozen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bei ihrer Arbeit haben die Jugendlichen wichtigste Themen einer modernen nachhaltigen Stadtplanung vertieft wie die Wiedergewinnung brachliegender Flächen, die Bedeutung von Grünräumen in Städten, die Schaffung sicherer und lebenswerter öffentlicher Orte sowie grundlegende Kriterien einer guten Raumplanung.

"Projekte wie dieses helfen jungen Menschen, ihre Stadt besser zu verstehen und wahrzunehmen. Gleichzeitig stärken sie ein Zugehörigkeitsgefühl, das für ihre Zukunft wichtig", sagte Hochbau- und Vermögenslandesrat  Bianchi. Schülerinnen und Schüler an Themen wie Stadterneuerung und Nachhaltigkeit heranzuführen, bedeute auch, das Bewusstsein für den Wert des eigenen Lebensraums zu fördern. "Technische Fachkräfte sind eine wichtige Ressource für unser Ressort und für die gesamte Gemeinschaft. Als Politik müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit diese jungen Menschen hier berufliche Perspektiven finden und sich entscheiden, ihre Zukunft in unserem Land aufzubauen", erklärte Bianchi.

"Sich mit Themen wie nachhaltiger Stadtentwicklung, der Aufwertung öffentlicher Räume, Grünflächen in den Städten und der Lebensqualität in den Stadtvierteln auseinanderzusetzen bedeutet, bewusste Schülerinnen und Schüler, aufmerksame Bürgerinnen und Bürger sowie verantwortungsvolle Fachkräfte auszubilden. Die italienische Schule braucht Erfahrungen wie diese: Bildungswege, die Theorie und Praxis, Wissen und Beteiligung sowie technische Ausbildung und soziale Sensibilität miteinander verbinden", sagte der italienische Bildungslandesrat Galateo.

"Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, öffentliche oder private Flächen, brachliegende oder ungenutzte Areale zu identifizieren und zu analysieren. In Arbeitsgruppen entwickelten sie anschließend Projekte zur nachhaltigen Stadterneuerung, je nach gewähltem Darstellungsmaßstab detailliert oder konzeptionell", erklärte Architekt La Gamba bei der Vorstellung der Projekte.


ee/san