Messner im Krankenhaus Bruneck und Sprengel in Sand in Taufers

20.05.2026, 14:04

Landesrat Hubert Messner spricht mit Mitarbeitenden im Krankenhaus Bruneck und im Sprengel Tauferer Ahrntal über Investitionen, Gemeinschaftshäuser und wohnortnahe Versorgung

Die sozio-sanitäre Zusammenarbeit funktioniere gut, und bleibe weiter im Betreuung Betreuungkreislauf wichtig, sagte Gesundheitslandesrat Hubert Messner beim Gespräch mit den Mitarbeitenden und Führungskräften im Gesundheitssprengel Tauferer Ahrntal. (Foto: LPA/Angelika Schrott)
Die sozio-sanitäre Zusammenarbeit funktioniere gut, und bleibe weiter im Betreuung Betreuungkreislauf wichtig, sagte Gesundheitslandesrat Hubert Messner beim Gespräch mit den Mitarbeitenden und Führungskräften im Gesundheitssprengel Tauferer Ahrntal. (Foto: LPA/Angelika Schrott)

BRUNECK/SAND IN TAUFERS (LPA). Das Gesundheitswesen lebt vom täglichen Einsatz vieler Menschen. Genau dies unterstrich Gesundheitslandesrat Hubert Messner am 20. Mai bei seinem Besuch im Sprengel Tauferer Ahrntal in Sand in Taufers und im Krankenhaus in Bruneck. In Gesprächen mit Mitarbeitenden und Führungskräften ging es um den Arbeitsalltag, aktuelle Herausforderungen und notwendige Entwicklungsschritte. Mit dabei waren auch Ressortdirektor Michael Mayr, der Generaldirektor des Sanitätsbetriebs Christian Kofler, Sanitätsdirektor Josef Widmann, Pflegedirektorin Marianne Siller und Abteilungsdirektorin Laura Schrott.

Land investiert 100 Millionen Euro in Krankenhaus Bruneck

Den Betrieb im Krankenhaus Bruneck prägen derzeit umfangreiche Bauarbeiten. Mehrere Umbauten sind bereits abgeschlossen, darunter die Onkologie sowie Bereiche der Hals-Nasen-Ohren‑, Augen‑ und Tumorversorgung. Weitere Baulose werden umgesetzt oder geplant, und zwar neue Räume für Dialyse und medizinisch unterstützte Befruchtung, Eingriffe zur Erdbebensicherheit sowie der schrittweise Bau einer neuen Notaufnahme, moderner Operation‑Bereiche und Labore. Insgesamt wird der Standort laut Landesrat Messner mit Investitionen von über 100 Millionen Euro über mehrere Jahre gestärkt und zukunftsfähig gemacht. Grundsätzlich gebe es in Südtirol ein Krankenhaus mit sieben Standorten, die verstärkt vernetzt arbeiten, so der Landesrat.

Sozio-sanitäre Zusammenarbeit bleibt weiter wichtig

Die sozio-sanitäre Zusammenarbeit funktioniere gut und bleibe weiter im Betreuungskreislauf wichtig, sagte Messner im Gesundheitssprengel Tauferer Ahrntal. Auch der Sprengel Tauferer Ahrntal profitiert von laufenden Sanierungsmaßnahmen. Ziel ist es laut Messner, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die wohnortnahe Versorgung für rund 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner langfristig abzusichern. Der Sprengel bietet bereits aktuell ein sehr umfangreiches Angebot an Diensten und Leistungen und soll nach Möglichkeit mittelfristig zu einem Gemeinschaftshaus weiterentwickelt werden.

Gemeinschaftshäuser für kleinere Dringlichkeiten und kontinuierliche Betreuung

Gemeinschaftshäuser sollen als weiterentwickelte Sprengel zentrale Anlaufstellen für kleine Dringlichkeiten und die Betreuung von chronisch Kranken sein, verschiedene Gesundheitsdienste und soziale Dienste bündeln, Patienten ganzheitlich betreuen und vor allem die Notaufnahmen entlasten, erklärte Messner. "Mit Gemeinschaftshäusern, Gemeinschaftskrankenhäusern und der einheitlichen Rufnummer 116 117 bauen wir ein System, das näher an den Patienten ist und Versorgung besser koordiniert und sichert", sagte der Landesrat. Insgesamt gehe es auch darum, einen Paradigmenwechsel von einem krankenhauslastigen System hin zu einer stärkeren wohnortnahen Versorgung und auch zu mehr Prävention und Gesundheitskompetenz zu vollziehen.

san