Messner in Krankenhaus und Sprengel Schlanders: Dienste fortentwickeln
Die medizinische Grundversorgung und die wohnortnahe Betreuung im Vinschgau werde nachhaltig gesichert und weiter gestärkt, so Landesrat Messner im Sprengel und im Krankenhaus Schlanders
SCHLANDERS (LPA). Die Sicherung einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung und die Weiterentwicklung der Angebote standen im Mittelpunkt des Besuchs von Gesundheitslandesrat Hubert Messner am 14. Mai im Gesundheitssprengel und im Krankenhaus in Schlanders. Gemeinsam mit Mitarbeitenden und Führungskräften sprach Messner über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für die Gesundheitsversorgung in Schlanders und im Vinschgau.
Begleitet wurde Messner von Ressortchef Michael Mayr, dem Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs Christian Kofler, Sanitätsdirektor Josef Widmann, Pflegedirektorin Marianne Siller, Bezirksdirektorin Janah Maria Andreis und Amtsdirektor Johannes Ortler.
"Das Krankenhaus Schlanders bleibt ein wichtiger Teil des Südtiroler Gesundheitsnetzes und wird gemeinsam mit den anderen sechs Krankenhaus-Standorten weiterentwickelt", betonte Gesundheitslandesrat Messner. Damit solle die verlässliche wohnortnahe medizinische Versorgung im Vinschgau langfristig gesichert und gestärkt werden, so der Landesrat.
Mehr Prävention und ein leichterer Zugang zu Gesundheitsdiensten außerhalb der Krankenhäuser seien wichtige Ziele, unterstrich Messner. Eine zentrale Rolle spielen dabei laut Landesrat die Gemeinschaftshäuser als weiterentwickelte Sprengel, in denen verschiedene Berufsgruppen eng zusammenarbeiten und auch Betreuungspfade für chronische Erkrankungen angeboten werden. Aktuell wird der Sprengel Mals zum Gemeinschaftshaus ausgebaut und soll noch im Sommer in Funktion gehen.
Positiv bewertete der Landesrat die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialdiensten. Mit beispielsweise rund 300.000 Zugängen in den Notaufnahmen pro Jahr und durchschnittlich 536 Hausbesuchen der Hauskrankenpflege stehe das Gesundheitssystem unter großer Belastung und leiste deshalb Außerordentliches, berichtete Messner und bedankte sich bei allen Mitarbeitenden im Sprengel und Krankenhaus für ihren Einsatz. "Wir sehen, was ihr leistet", betonte der Landesrat. "Gerade der Sprengel in Schlanders ist ein gutes Beispiel für eine Struktur, die sehr viele Gesundheits- und Sozialdienste unter einem Dach vereint."
Am Krankenhaus Schlanders sind mehrere Baueingriffe geplant. So wird die Intensivstation um sechs Betten erweitert, um mehr Kapazitäten für schwer Erkrankte zu schaffen. In der Notaufnahme werden die Zugänge und Wartebereiche angepasst. Gleichzeitig wird in moderne medizintechnische Ausstattung investiert. Die Arbeiten sind Teil eines übergeordneten Programms zur Weiterentwicklung des Krankenhausnetzes. Ergänzend dazu laufen Instandhaltungsmaßnahmen. So werden die Brandmeldeanlagen angepasst, technische Anlagen ausgetauscht sowie Sanierungen abgewickelt.
san
Bildergalerie
Dokumente zum Herunterladen
- Das Gesundheitssystem stehe oft unter großer Belastung und leiste Außerordentliches, unterstrich Gesundheitslandesrat Hubert Messner und bedankte sich bei allen Mitarbeitenden im Sprengel und Krankenhaus für ihren Einsatz: "Wir sehen, was ihr leistet!" (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 1 MB]
- Gemeinsam mit den Mitarbeitenden sprach Gesundheitslandesrat Hubert Messner über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für die Gesundheitsversorgung in Schlanders und im Vinschgau. (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 4 MB]
- "Das Krankenhaus Schlanders bleibt ein wichtiger Teil des Südtiroler Gesundheitsnetzes und wird gemeinsam mit den anderen sechs Krankenhaus-Standorten weiterentwickelt", betonte Gesundheitslandesrat Hubert Messner beim Gespräch mit den Führungskräften im Krankenhaus in Schlanders. (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 1 MB]
- Pro Tag wrden südtirolweit 536 Zugänge in der Hauskrankenpflege pro Tag verzeichnet, sagte Gesundheitslandesrat Hubert Messner (dritter von links) gemeinsam mit Partikularsekretär Samuel Vieider, Ressortdirektor Michael Mayr, der Direktorin des Gesundheitsbezirkes Meran Janah Maria Andreis, Sanitätsdirektor Josef Widmann, Pflegedirektorin Marianne Siller und dem Generaldirektor des Sanitätsbetriebs Christian Kofler (von links) im Gepräch mit den Mitarbeitenden des Gesundheitssprengels. (Foto : LPA/Angelika Schrott) » [IMG 1 MB]
- Gesundheitslandesrat Hubert Messner tauschte sich im Gesundheitssprengel Schlanders mit den Mitarbeitenden über die Arbeit im Sprengel aus und lobte die Zusammenarbeit zwischen Gesundheit und Sozialem. (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 1 MB]



