Projekt Cairos: Am 28. Jänner stellt Euregio die Ergebnisse vor
Die Entwicklungsarbeit für mehr Lawinensicherheit ist abgeschlossen – Vorstellung der Ergebnisse und weiteren Schritte mit den Regierungsvertretern Mattle, Kompatscher und Spinelli bei Innsbruck
AXAMER LIZUM (LPA). Nach zwei Jahren Tätigkeit hat das Euregio-Projekt Cairos Entwicklungsarbeit für mehr Sicherheit vor Lawinen in Tirol, Südtirol und Trentino abgeschlossen. Ziel des von der EU über das Interreg-Programm mitfinanzierten Projekts war es, die Arbeit der 346 Lawinenkommissionen in den Euregio-Ländern einfacher, effizienter und sicherer zu machen.
Welche Ausbildungs- und Softwareprogramme dafür entwickelt wurden und wie die zuständigen Institutionen der drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino diese künftig einsetzen werden, darüber werden die Experten gemeinsam mit dem Euregio-Präsidenten und Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle, dem Südtiroler Landeshauptmann, Arno Kompatscher und dem Trentiner Landeshauptmannstellvertreter Achille Spinelli bei einer Tagung
am Mittwoch, 28. Jänner,
ab 13 Uhr
im Seminarraum
„Hotel Lizum 1600“
Axamer Lizum oberhalb von Innsbruck im Bundesland Tirol
bei einer dreitägigen Schulung für Lawinenkommissionen berichten. Die drei Projektverantwortlichen Michael Winkler (Tirol), Jakob Schwarz (Südtirol) und Alice Gasperi (Trentino) werden die technischen Details vorstellen.
Um 13.30 Uhr schließt eine Diskussion mit dem Direktor der Südtiroler Landesagentur für Bevölkerungsschutz, Klaus Unterweger und dem Trentiner Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna, Stefano Fait und mit Michael Winkler die Veranstaltung ab.
Im Anschluss stehen die politischen Vertreter und Vertreterinnen sowie die Experten für Medienfragen und Einzelinterviews zur Verfügung. Eine Akkreditierung ist nicht nötig.
9 Uhr: Foto- und Filmmöglichkeit im Schnee
Bereits am Vormittag besteht für die Medien die Möglichkeit, Foto- und Videoaufnahmen der Lawinenkommissionstätigkeit im Schnee zu machen und Interviews mit Experten zu führen. Dafür ist idealerweise eine Skiausrüstung, zumindest jedoch bergtaugliches Schuhwerk samt Kleidung erforderlich. Treffpunkt ist bis spätestens 9 Uhr am Parkplatz direkt vor dem „Hotel Lizum 1600“. Für organisatorische Fragen dazu steht Projektmitarbeiter Michael Winkler (Mobil: +43 676 885 08 22 45) zur Verfügung.
gst