Sommer 2026: Plus 24 Prozent auf stark genutzten Buslinien
Fast 2,7 Millionen Fahrten auf den zehn meistgenutzten Buslinien, über 36.700 täglich - Wachstum in Städten und Tälern: für Alfreider Ansporn zum weiteren Ausbau des Angebots
BOZEN (LPA). Zwischen dem 1. Juni und dem 12. August sind auf den zehn meistgenutzten Buslinien Südtirols fast 2,7 Millionen Fahrten registriert worden. Das entspricht durchschnittlich mehr als 36.700 Fahrten pro Tag. Die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Teilen des Landes und betreffen verschiedenste Verkehrsangebote: von den Stadtlinien in Bozen über Verbindungen zwischen den wichtigsten Zentren bis hin zu Linien in den Tälern, die täglich von Einheimischen und insbesondere im Sommer auch von zahlreichen Gästen genutzt werden.
Auch der Vergleich mit dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 zeigt eine deutliche Entwicklung: Betrachtet man die 13 stark frequentierten Linien, die in beiden Jahren in der Auswertung enthalten sind, wurden insgesamt rund 642.500 Fahrten mehr verzeichnet. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 24 Prozent. Die Nachfrage steigt dabei in unterschiedlichen Bereichen: So legte die Linie 450 im Ahrntal um 23 Prozent zu, die Linie 110 zwischen Bozen, Leifers und Branzoll sogar um 31 Prozent.
"Diese Zahlen zeigen, dass der öffentliche Verkehr stark genutzt wird – und zwar für ganz unterschiedliche Bedürfnisse", unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. "Viele Menschen nutzen Bus und Bahn für ihre alltäglichen Wege. Gleichzeitig entscheiden sich zahlreiche Gäste dafür, sich ohne Auto im Land fortzubewegen. Eine so hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig ein dicht getaktetes, gut vernetztes und einfach nutzbares Angebot ist."
Angeführt wird die Rangliste 2026 von der Linie 450 zwischen Kasern, dem Ahrntal, Sand in Taufers, Gais und Bruneck mit rund 459.000 Fahrten. Dahinter folgen die Linie 110 zwischen Bozen, Leifers und Branzoll sowie die Bozner Stadtlinie 3.
Die Übersicht der meistgenutzten Linien zeigt eine breit verteilte Nachfrage in verschiedenen Landesteilen. Neben Stadtlinien und Verbindungen im Raum Bozen verzeichnen auch die Angebote im Raum Meran und Lana, auf der Achse Bozen–Meran, im Vinschgau sowie zwischen Bozen, dem Schlerngebiet, Klausen und Brixen hohe Fahrgastzahlen.
Für Alfreider ist die steigende Nachfrage zugleich ein Auftrag, das Angebot gezielt weiterzuentwickeln: "Dort, wo die Nachfrage wächst, müssen wir entsprechend reagieren. Wir wollen die Taktung dort erhöhen, wo es notwendig ist, Anschlüsse verbessern und das Reisen noch einfacher und verlässlicher machen", erklärt der Landesrat. Ziel sei es, Einheimischen und Gästen eine immer attraktivere Alternative zum Auto anzubieten.
Zusatzinformationen
Die zehn meisten genutzten Linien: Die Zahlen
| Linie | Juni | Juli | August | Gesamt |
| 450 | 130,759 | 169,449 | 72,697 | 372,905 |
| 201 | 98,251 | 123,871 | 45,866 | 267,988 |
| 211 | 97,166 | 102,111 | 40,882 | 240,159 |
| 110 | 100,630 | 97,496 | 35,341 | 233,467 |
| 3 BZ | 97,441 | 95,300 | 35,849 | 228,590 |
| 240 | 75,420 | 83,556 | 32,835 | 191,811 |
| 170 | 70,224 | 87,690 | 33,444 | 191,358 |
| 10B BZ | 84,669 | 79,425 | 25,753 | 189,847 |
| 10A BZ | 76,947 | 71,931 | 25,763 | 174,641 |
| 213 | 66,928 | 78,475 | 27,829 | 173,232 |
red/kat
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- "Diese Zahlen zeigen, dass der öffentliche Verkehr stark genutzt wird – und zwar für ganz unterschiedliche Bedürfnisse", unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. "Viele Menschen nutzen Bus und Bahn für ihre alltäglichen Wege. Gleichzeitig entscheiden sich zahlreiche Gäste dafür, sich ohne Auto im Land fortzubewegen. Eine so hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig ein dicht getaktetes, gut vernetztes und einfach nutzbares Angebot ist." (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 3 MB]
- Zwischen dem 1. Juni und dem 12. August sind auf den zehn meistgenutzten Buslinien Südtirols fast 2,7 Millionen Fahrten registriert worden. Das entspricht durchschnittlich mehr als 36.700 Fahrten pro Tag. (Foto: LPA/STA) » [IMG 520 kB]
