Südtirol und Bayern im Dialog: Amhof empfängt Nachwuchsführungskräfte
Landesrätin Magdalena Amhof hat eine Delegation der Bayerischen Staatskanzlei in Bozen empfangen - Im Fokus standen Strategien gegen Fachkräftemangel und Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
BOZEN (LPA). Wie sieht die Verwaltung von morgen aus? Und wie gewinnt man in Zeiten des demographischen Wandels motivierten Nachwuchs für den öffentlichen Dienst? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen Personallandesrätin Magdalena Amhof und einer Delegation angehender Spitzenführungskräfte aus Bayern, die derzeit den renommierten „Lehrgang für Verwaltungsführung“ der Bayerischen Staatskanzlei absolvieren.
Der Besuch bot beiden Seiten die Möglichkeit, Best-Practice-Beispiele abzugleichen und offene Fragen zu diskutieren. Der Austausch mit der Landesrätin schloss das Programm der 10-tägigen Italienreise der bayerischen Delegation ab.
Personalknappheit in der Landesverwaltung entgegenwirken
Im Rahmen des Austauschs erläuterte Landesrätin Amhof die laufenden Maßnahmen der Landesverwaltung im Personalbereich: „Wir stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Der demographische Wandel und der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte erfordern innovative Ansätze, Investitionen in die Arbeitgeberattraktivität und den Abbau von Zugangshürden zur öffentlichen Verwaltung."
Unter anderem setze man dazu auf angemessene Entlohnung, eine möglichst gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, die gezielte Förderung von Weiterbildung und persönlicher Entwicklung sowie auf Maßnahmen zur Unterstützung eines positiven Arbeitsklimas.
Verwaltung als Vorbild
Bezugnehmend auf das diesjährige Motto des Lehrgangs „Verwaltung der Zukunft – Zukunft der Verwaltung“ unterstrich Amhof die Rolle der öffentlichen Hand als gesellschaftlicher Motor: „Die öffentliche Verwaltung gewährleistet viele wesentliche Dienste und ist Antriebskraft für positive Entwicklungen. Was wir umsetzen, ist zugleich auch ein Maßstab mit Vorbildfunktion“, betonte die Landesrätin.
red/pir
