Winterspiele 2026: Biathlon in Antholz als Publikumsmagnet

17.02.2026, 09:00

Zwischenbilanz nach erster Woche der Olympischen Bewerbe fällt positiv aus – Landeshauptmann Kompatscher: "Ausrichtung der Bewerbe ist einzigartige Erfahrung, aber auch eine große Herausforderung"

Die Haupttribühne der Südtirol Arena in Antholz war bei den Bewerben der Olympischen Winterspiele 2026 stets gut gefüllt, mehrere Rennen waren komplett ausverkauft. (Foto: LPA)
Die Haupttribühne der Südtirol Arena in Antholz war bei den Bewerben der Olympischen Winterspiele 2026 stets gut gefüllt, mehrere Rennen waren komplett ausverkauft. (Foto: LPA)

BOZEN/ANTHOLZ (LPA). Die erste Woche der Olympischen Winterspiele 2026 ist in Antholz mit einem sporthistorischen Ergebnis abgeschlossen worden: Am Sonntag, 15. Februar hat Lisa Vittozzi in der Südtirol Arena in Antholz erstmals Biathlon-Gold für Italien geholt. An diesem Tag war die Biathlonarena wieder ausverkauft, ähnlich wie auch bei den anderen Rennen, wo zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer die Ränge des Stadions füllten und ihre Athletinnen und Athleten entlang der Strecke anfeuerten.

Ein Teil der Besucherinnen und Besucher waren auch die rund 1400 Schülerinnen und Schüler aus 56 Südtiroler Schulen, die die Bewerbe kostenlos am 10., 11. und 13. Februar miterleben konnten (LPA hat berichtet).

"Die Athletinnen und Athleten haben uns bereits einige tolle Momente und unvergessliche Emotionen geschenkt, und auch die Anzahl der bisher gewonnenen Medaillen ist beeindruckend. Antholz war bisher bereits unsere Biathlon-Hochburg. Die Ausrichtung dieser Olympischen Bewerbe war für alle Beteiligten eine einzigartige Erfahrung, aber auch eine große Herausforderung", sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher, der gleichzeitig die Organisation und alle daran Beteiligten lobt: "Den Athletinnen und Athleten wurden beste Bedingungen geboten, damit diese auf höchstem Niveau ihre Wettkämpfe absolvieren können – und dies alles vor einer spektakulären Kulisse."

Vor allem am ersten Wettbewerbswochenende habe es im Bereich Mobilität mehrere Schwierigkeiten gegeben, auf die jedoch unmittelbar reagiert wurde: "Diese Erfahrungswerte und gezielte Maßnahmen haben zu sofort spürbaren Verbesserungen geführt", fasst der Landeshauptmann zusammen. Er habe durchwegs positive Rückmeldungen zu den Bewerben in Antholz erhalten: "Vielfach wurden das Stadion und die vom Publikum geschaffene Atmosphäre gelobt – und dies alles in einer landschaftlich einzigartigen Umgebung. Darum schauen wir dieser anstehenden letzten Wettkampfwoche mit Zuversicht und Freude entgegen."

In der Südtirol Arena in Antholz stehen in den kommenden Tagen noch vier olympische Bewerbe an. Am Dienstag, 17. Februar, beginnt um 14.30 Uhr die Männerstaffel (4x7,5 km), am Mittwoch folgt die Frauenstaffel (4x6 km). Am Freitag, 20. Februar, und am Samstag, 21. Februar, wird mit den beiden Einzelbewerben (Massenstart Männer über 15 km und Massenstart Frauen über 12,5 km) das Wettkampfprogramm in Antholz abgeschlossen.

Biathlon live erleben: Frühzeitig und/oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen

Biathlonfans, die die Bewerbe noch live vor Ort mitverfolgen wollen, sollten für die Anreise ab dem Bahnhof Olang mindestens zwei Stunden Zeit für das Erreichen der Biathlonarena (mit Shuttlebus, eventuellen Umstiegen, Fußwegen und Sicherheitskontrollen) einplanen. Es wird die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Alle, die mit dem eigenen PKW anreisen, seien Fahrgemeinschaften empfohlen. Sammelparkplätze stehen in Bruneck (Mobilitätszentrum und Stegener Marktplatz) sowie in Toblach zur Verfügung. Während am Stegener Marktplatz eine Tagesgebühr von 5 Euro eingehoben wird, sind die anderen Parkplätze kostenlos nutzbar. Von den Sammelparkplätzen aus ist eine Weiterfahrt mit dem Zug bis zum Bahnhof Olang möglich. Dort bringen Shuttlebusse die Besucherinnen und Besucher ab 7 Uhr in Richtung Antholz. Weitere Details zur Anreise sind auf den Webseiten von suedtirolmobil zu den Olympsichen Winterspielen abrufbar.

tl/ck