EU-Politik: Südtirol kann bis 11. August über Erfahrungen berichten
Europäische Kommission lädt Gemeinden, lokale Akteurinnen und Akteure sowie Organisationen zum Einreichen ihrer Berichte ein - Wertvoller Beitrag bei der Ausarbeitung des Kohäsionsberichts
BOZEN/BRÜSSEL. Die Europäische Kommission erarbeitet derzeit den nächsten Kohäsionsbericht, der bewertet, wie sich Regionen in der EU entwickeln und wie gut EU‑Maßnahmen vor Ort wirken – etwa in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Energie, Umwelt oder soziale Entwicklung. Auch Südtirol ist dazu aufgerufen, von den praktischen Erfahrungen mit EU-Politiken vor Ort zu berichten. Noch bis zum 11. August können entsprechende Beiträge eingereicht werden, erinnert das Informationszentrum Europe Direct.
„Jeder Erfahrungsbericht aus der Praxis aus unseren Gemeinden und Tälern trägt dazu bei, europäische Fördergelder in Zukunft noch gezielter genau dort einzusetzen, wo sie den Menschen vor Ort am meisten bringen. Ich lade alle ein, sich einzubringen: Brüssel hört zu – nutzen wir diese Gelegenheit und reden mit“, betont Europa-Landesrätin Magdalena Amhof.
Erfahrungen aus den Südtiroler Gemeinden können aufzeigen, welche Herausforderungen und Lösungen es in alpinen und ländlichen Gebieten gibt und wie EU-Maßnahmen am besten wirken. Die Europäische Kommission ruft besonders Gemeinden, lokale Akteurinnen und Akteure sowie Organisationen und alle Bürgerinnen und Bürger ein, über ihre Erfahrungen und Best-Practice-Modelle zu berichten.
Möglich ist das noch bis zum 11. August 2026 über die Plattform „Have your Say“ Inforegio - Commission seeks public input on its territorial cohesion policy. "Öffentliche Konsultationen sind ein zentrales Instrument, um Erfahrungen aus der Praxis in die EU‑Politik einfließen zu lassen", erläutert der Informationsdienst Europe Direct die Initiative.
red/pir