Gesund durch den Arbeitstag: Kleine Veränderungen helfen

05.11.2026, 16:09

Gesundheitsressort gibt Tipps für mehr Bewegung, bewusste Pausen und einen gesunden Umgang mit Belastungen bei der Arbeit

Das Gesundheitsressort empfiehlt, Bewegung möglichst selbstverständlich in den Arbeitstag einzubauen. Bei der Arbeit am Schreibtisch helfen einfache Bewegungen: Schultern kreisen, Hände ausschütteln, den Nacken sanft bewegen oder einige Schritte gehen. (Foto: Pexels. Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.)
Das Gesundheitsressort empfiehlt, Bewegung möglichst selbstverständlich in den Arbeitstag einzubauen. Bei der Arbeit am Schreibtisch helfen einfache Bewegungen: Schultern kreisen, Hände ausschütteln, den Nacken sanft bewegen oder einige Schritte gehen. (Foto: Pexels. Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.)

BOZEN (LPA). Die beste Haltung ist die nächste, so lässt sich der wichtigste Tipp des Gesundheitsressorts zusammenfassen, wenn es darum geht, gesund durch den Arbeitstag zu kommen. Wer bei der Arbeit regelmäßig die Position oder Tätigkeit wechselt, entlastet nämlich Körper und Geist. Das Ressort für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit weist darauf hin, dass ein gesunder Arbeitsplatz Bewegung, Pausen, psychisches Wohlbefinden, ein gutes Arbeitsklima und sichere Bedingungen umfasst, wie auch die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt.

"Gesundheit am Arbeitsplatz beginnt nicht erst, wenn erste Beschwerden auftreten. Wir verbringen einen großen Teil unseres Tages bei der Arbeit. Deshalb sollten wir dort darauf achten, wie wir sitzen, stehen, uns bewegen, mit Belastungen umgehen und Pausen machen", sagt Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Arbeits- und Personallandesrätin Magdalena Amhof ergänzt: "Gesundheit am Arbeitsplatz ist eine gemeinsame Aufgabe von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Erstere tragen die Verantwortung für praxistaugliche Prävention und sichere Arbeitsbedingungen. Ebenso wichtig ist jedoch, dass Mitarbeitende im Arbeitsalltag aufeinander schauen, Belastungen offen ansprechen und kleine gesundheitsfördernde Routinen ganz selbstverständlich leben."

Das Gesundheitsressort empfiehlt, Bewegung möglichst selbstverständlich in den Arbeitstag einzubauen. Wer viel sitzt, sollte immer wieder aufstehen und kurze Wege gehen. Wer lange steht, kann die Position wechseln. Treppen statt Aufzug, Telefonate im Stehen oder Gehen und Besprechungen in Bewegung helfen ebenfalls. Bei der Bildschirmarbeit kann es als Orientierung dienen, etwa alle 20 bis 30 Minuten kurz die Haltung zu wechseln. Auch der Blick sollte regelmäßig vom Bildschirm weggehen, damit sich die Augen entspannen. Bildschirm, Tisch, Stuhl und Tastatur sollten zur Person passen. Schultern und Arme bleiben möglichst locker. Zwischendurch helfen einfache Bewegungen: Schultern kreisen, Hände ausschütteln, den Nacken sanft bewegen oder einige Schritte gehen.

Wer körperlich arbeitet, braucht dagegen nicht unbedingt mehr Bewegung. Hier kommt es darauf an, Fehlbelastung und Überbelastungen zu vermeiden. Lasten sollten möglichst körpernah und mit guter Technik bewegt werden. Wo möglich, helfen geeignete Hilfsmittel und ein Wechsel der Tätigkeit. Das gilt etwa in Pflege, Handwerk, Produktion und Landwirtschaft. Wiederholte Bewegungen, ungünstige Körperhaltungen und langes Stehen können den Körper belasten.

"Auch Pausen schützen die Gesundheit. Sie sind kein Zeitverlust, sondern geben Körper und Kopf Gelegenheit, sich zu erholen", erinnert Gesundheitslandesrat Messner. Schon kurze Unterbrechungen können monotone Belastungen auflockern und die Konzentration fördern. Ein paar Schritte, frische Luft oder bewusstes Durchatmen können dabei guttun.

san

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