Lage der EU: Amhof teilt Position zu Sozialthemen und Gleichstellung
Europalandesrätin Magdalena Amhof bewertet Rede der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Bekenntnis für menschenzentriertes Europa – Arbeit, Frauenrechte und Schutz der Jugend im Fokus
BOZEN (LPA). Europa-Landesrätin Magdalena Amhof wertet die heutige Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als wichtiges Signal für den Zusammenhalt Europas und die Stärkung seiner gemeinsamen Grundwerte. Amhof hebt insbesondere die Schwerpunkte soziale Rechte, Qualität der Arbeit, Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit hervor. Die Rede der Kommissionspräsidentin wurde auf Initiative von Europe Direct im Europahaus in Bozen im Rahmen eines Public Viewings mit Live-Streaming ausgestrahlt.
Kommissionspräsidentin von der Leyen habe ein klares Signal gesendet, so Landesrätin Amhof: Die europäischen Werte würden stabil bleiben und einen verlässlichen Kompass bilden. Es sei von entscheidender Bedeutung, dass die Menschen konsequent an die erste Stelle gesetzt werden.
Die Rede greife zentrale Themen auf, die auch für Südtirol relevant sind – von der Klimaresilienz und dem chancenorientierten Einsatz künstlicher Intelligenz bis zur Stärkung der sozialen Säule. Von der Leyen kündigte an, weiterhin in die Regionen investieren zu wollen, um Abwanderung vorzubeugen, hochwertige Arbeitsplätze zu fördern und soziale Sicherheit zu stärken.
Besonderes Augenmerk legt Landesrätin Amhof auf das klare Bekenntnis zu Frauenrechten. "Frauenrechte und Chancengleichheit gehören unverrückbar zum europäischen Selbstverständnis. Gerade angesichts zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und populistischer Tendenzen ist es wichtig, dies immer wieder zu bekräftigen", erklärt Amhof.
Positiv bewertet die Landesrätin auch die Initiative zur Stärkung der Arbeitsqualität, die auf attraktive Arbeitsbedingungen in ganz Europa abzielt. Ebenso positiv sei auch die angekündigte Initiative für Kompetenzen und Beschäftigung im Mittelmeerraum, die auf Qualifizierungsmaßnahmen und legale Wege für Talente und Fachkräfte aus der Region setzt.
Als zukunftsweisend hebt Amhof zudem die angekündigten Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum mit EU-weiten Altersgrenzen für Social Media hervor. Den Höhepunkt der politischen Weichenstellungen sieht Amhof im Ausblick auf den Europakongress 2027. Dieser biete die einmalige Chance, die Zukunft Europas gemeinsam neu zu schreiben.
Die Rede zur Lage der Union wurde heute von zahlreichen Interessierten in ganz Europa mitverfolgt. In Südtirol organisierte das Informationszentrum Europe Direct Südtirol im Europahaus in Bozen ein öffentliches Live-Webstreaming der Ansprache und der anschließenden Debatte im Europäischen Parlament.
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