Landesregierung genehmigt Landesstatistikprogramm 2026–2028
Dreijahresprogramm legt statistische Schwerpunkte des Landes Südtirol fest - Sicherung von Transparenz, Datenqualität und evidenzbasierte Entscheidungen in Politik und Verwaltung
BOZEN (LPA). Die Landesregierung hat am 13. Februar das Landesstatistikprogramm 2026–2028 genehmigt. Das Programm definiert Ziele, Inhalte und Prioritäten der amtlichen Statistik im Land Südtirol für die kommenden drei Jahre und bildet die Grundlage für statistische Erhebungen und Auswertungen von öffentlichem Interesse.
„Verlässliche Daten sind eine zentrale Voraussetzung für gute politische Entscheidungen. Mit dem neuen Landesstatistikprogramm schaffen wir Transparenz und eine solide Wissensbasis für die Weiterentwicklung unseres Landes“, betont Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Die amtliche Statistik liefert Orientierung – für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.“
Das Programm war vom Landesinstitut für Statistik (ASTAT) ausgearbeitet und vom Ausrichtungs- und Koordinierungskomitee für das Landesstatistiksystem bestätigt worden. Es umfasst statistische Arbeiten auf lokaler Initiative ebenso wie Tätigkeiten im Rahmen des gesamtstaatlichen Statistikprogramms. Schwerpunkte sind die Erhebung der Sportvereine, das Thema Kurzzeitvermietungen und Studien zur Migration und zum Glücksspiel. Besonderes Augenmerk liegt auf der effizienten Nutzung vorhandener Datenquellen, der Vermeidung von Doppelerhebungen und dem Schutz personenbezogener Daten.
„Es ist von großer Bedeutung, dass die statistischen Erhebungen auf Landesebene gut koordiniert sind, damit die erforderlichen Daten effizient erhoben werden. Die Mitarbeit und der Beitrag der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine ist für die amtliche Statistik sehr wichtig und wir sind sehr dankbar, dass die Rücklaufquote bei uns in Südtirol immer sehr hoch ist.“, erklärt Timon Gärtner, Direktor des Landesinstituts für Statistik.
pio
