Landesstraße nach Rein in Taufers: Arbeiten zur Verlegung beginnen

10.09.2026, 15:20

Start der Arbeiten zur Verlegung und Erneuerung des Abschnitts der Landesstraße nach Rein bei St. Moritzen – Mehr Sicherheit und bessere Anbindung von Wohnsiedlung und öffentlichem Nahverkehr

Die Fotokarte zeigt, wo genau die Landesstraße 48 verlegt wird. (Foto: LPA/Ressort für Infrastrukturen und Mobilität)
Die Fotokarte zeigt, wo genau die Landesstraße 48 verlegt wird. (Foto: LPA/Ressort für Infrastrukturen und Mobilität)

SAND IN TAUFERS (LPA). Am 14. September beginnen in St. Moritzen in der Gemeinde Sand in Taufers die Arbeiten zur Verlegung und Erneuerung eines Abschnitts der Landesstraße 48 nach Rein. Ziel des Projekts sind mehr Verkehrssicherheit, eine bessere Erreichbarkeit einer neuen Wohnsiedlung und eine stärkere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Die Bauarbeiten werden von der Firma Niederwieser Bau GmbH ausgeführt. Die Investition beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro, die vorgesehene Bauzeit beträgt 180 Tage. Aufgrund der witterungsbedingten Einschränkungen während der Wintermonate ist eine saisonale Unterbrechung der Bautätigkeit vorgesehen. Nach Wiederaufnahme der Arbeiten im Frühjahr wird das Bauvorhaben planmäßig fertiggestellt.

Betroffen ist ein rund 290 Meter langer Straßenabschnitt zwischen Kilometer 3,35 und Kilometer 3,64. Aufgrund der unmittelbar angrenzenden Gebäude weist dieser Abschnitt derzeit eine beengte Straßenführung auf. Durch die Verlegung der Trasse kann die Verkehrssituation wesentlich verbessert werden.

Im Zuge der Ausführungsplanung war ursprünglich eine Einbahnregelung für den Verkehr vorgesehen. Derzeit wird geprüft, ob durch technische Lösungen auf diese Einschränkung verzichtet werden kann.

"Nach den jüngsten Erhebungen vor Ort wird derzeit geprüft, ob durch entsprechende technische Maßnahmen auf die ursprünglich vorgesehene Einbahnregelung verzichtet werden kann. Dies würde die verkehrlichen Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten erheblich reduzieren und stellt daher sowohl für die Verkehrsteilnehmer als auch für die Anrainer eine vorteilhafte Lösung dar", erklärt der Verfahrensverantwortliche der Landesabteilung Tiefbau, Roberto Riedmüller.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Verkehrssicherheit: "Die Verlegung der Straße und die Errichtung des Gehsteigs ermöglichen es, diesen stark vom Schwerverkehr frequentierten Straßenabschnitt deutlich sicherer zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die neu gestaltete Bushaltestelle für eine verbesserte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz."

Neben der Straßenverlegung werden Gehsteige errichtet, damit die neue Wohnsiedlung künftig sicher zu Fuß erreichbar ist. Fußgänger müssen dadurch nicht mehr entlang der Fahrbahn gehen. Darüber hinaus wird zur Vermeidung von Wasserübertritten bei Starkregenereignissen ein Sickergraben angelegt.

Mit den Arbeiten wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, zur Verbesserung der Infrastruktur und zur nachhaltigen Entwicklung der Ortschaft St. Moritzen geleistet.

kat