Riggertalbrücke: Öffnung für Verkehr später als geplant erfolgt

19.05.2026, 14:17

In der Nacht von 18. auf 19. Mai wurden die Sicherungsarbeiten entlang der Pustertaler Staatsstraße (SS 49) an der Riggertalbrücke fortgesetzt - Brücke um 8.15 Uhr für Verkehr freigegeben

In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai wurden auf der Pustertaler Staatsstraße (SS 49) an der Riggertalbrücke der Einbau der Dehnfugen und der Abschluss der Sicherungsarbeiten am Bauwerk fortgesetzt. Die Brücke konnte um 8.15 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. (Foto: LPA/Ressort für Infrastrukturen und Mobilität)
In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai wurden auf der Pustertaler Staatsstraße (SS 49) an der Riggertalbrücke der Einbau der Dehnfugen und der Abschluss der Sicherungsarbeiten am Bauwerk fortgesetzt. Die Brücke konnte um 8.15 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. (Foto: LPA/Ressort für Infrastrukturen und Mobilität)

BOZEN/VAHRN (LPA). In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai wurden auf der Pustertaler Staatsstraße (SS 49) an der Riggertalbrücke die Arbeiten (LPA hat berichtet) zum Einbau der Dehnfugen und an den Maßnahmen zur Sicherung der Infrastruktur fortgesetzt. Die Arbeiten werden nachts durchgeführt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Die Dehnfugen sind für die ordnungsgemäße Funktion der Brücke unerlässlich: Sie ermöglichen die durch Temperaturschwankungen bedingten Bewegungen der Brücke, gewährleisten die Abdichtung und verhindern, dass Wasser die statischen Teile der Brücke beschädigt. Um sie einzubauen, wird ein schnell aushärtender chemischer Mörtel verwendet.

Am frühen Morgen des 19. Mai konnten die Arbeite gegen 5.00 Uhr abgeschlossen werden. Aufgrund eines technischen Zwischenfalls im Zusammenhang mit dem Aushärtungsprozess des chemischen Mörtels war es jedoch nicht möglich, den Abschnitt wie vorgesehen um 6.00 Uhr wieder für den Verkehr freizugeben. Aus Sicherheitsgründen erfolgte die Wiedereröffnung der Brücke für den Verkehr erst nach den erforderlichen Überprüfungen und technischen Maßnahmen um 8.15 Uhr. 

Dadurch ist es zu Verzögerungen im Morgenverkehr gekommen. Das Ressort für Infrastrukturen und Mobilität bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und entschuldigt sich für die verursachten Unannehmlichkeiten. Trotz der unvorhergesehenen Ereignisse und der Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Nachtarbeiten würden die Arbeiten aus technischer Sicht erfolgreich verlaufen, heißt es aus dem Ressort.

red/gm/mpi