Verkehr, Gesundheit und Wohnen im Fokus der ladinischen Täler

13.10.2026, 11:46

Landesregierung in den Bezirken (1/5): Landesregierung und acht Bürgermeister besprechen in St. Martin in Thurn zentrale Herausforderungen des Gader- und Grödner Tales

Die Landesregierung traf im Museum Ladin in St. Martin in Thurn die 8 Bürgermeister des Gader- und Grödner Tales (von links): Tobias Nocker (Wolkenstein), Christian Pedevilla (Abtei), Alber Pallfrader (Enneberg), Christoph Senoner (St. Christina), Landesrätin Ulli Mair, Giorgio Costabiei (St. Martin in Thurn), Landesrätin Magdalena Amhof, Landesrat Hubert Messner, Tobia Moroder (St. Ulrich), Landesrätin Rosmarie Pamer, Roman Crazzolara (Corvara), Landeshauptmann Arno Kompatscher, Felix Nagler (Wengen), Landesrat Luis Walcher, Landesrat Daniel Alfreider und Landesrat Peter Brunner. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Die Landesregierung traf im Museum Ladin in St. Martin in Thurn die 8 Bürgermeister des Gader- und Grödner Tales (von links): Tobias Nocker (Wolkenstein), Christian Pedevilla (Abtei), Alber Pallfrader (Enneberg), Christoph Senoner (St. Christina), Landesrätin Ulli Mair, Giorgio Costabiei (St. Martin in Thurn), Landesrätin Magdalena Amhof, Landesrat Hubert Messner, Tobia Moroder (St. Ulrich), Landesrätin Rosmarie Pamer, Roman Crazzolara (Corvara), Landeshauptmann Arno Kompatscher, Felix Nagler (Wengen), Landesrat Luis Walcher, Landesrat Daniel Alfreider und Landesrat Peter Brunner. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

ST. MARTIN IN THURN (LPA). Die Südtiroler Landesregierung hat sich am 13. Oktober zu einer Sondersitzung in St. Martin in Thurn mit den acht Bürgermeistern der ladinischen Gemeinden ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen zentrale Anliegen des Gader- und Grödner Tals und die Frage, wie die Entwicklung der Talschaft durch gezielte Maßnahmen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden unterstützt werden kann.

Die Sitzung fand im Rahmen der Reihe "Landesregierung in den Bezirken" statt, mit der die Landesregierung anlässlich der Halbzeit der Legislaturperiode 2023–2028 den direkten Dialog mit den Gemeinden und den lokalen Vertretungen verstärkt.

Auf der Tagesordnung standen verschiedene Themen von besonderer Bedeutung für die Bevölkerung und die wirtschaftliche Entwicklung des beiden Täler. Dazu zählten die Mobilität und die Sicherheit der Gadertaler Straße. Ein weiterer Schwerpunkt betraf die Zukunft der kleineren und mittleren Beherbergungsbetriebe und die Frage einer angemessenen Bettenzuweisung. Darüber hinaus wurden die Sicherstellung der medizinischen Versorgung und der Notfalldienste, die Situation der Hausärzte sowie die Weiterentwicklung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung thematisiert.  Weitere Diskussionspunkte waren die zunehmenden Herausforderungen beim Zugang zu leistbarem Wohnraum und erschwinglichem Baugrund für die einheimische Bevölkerung sowie die personelle Situation der Ortspolizei.

Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte die Bedeutung des direkten Austauschs mit den Gemeinden: "Die Anliegen der Menschen vor Ort müssen bei unseren Entscheidungen eine zentrale Rolle spielen. Die Sondersitzungen in den Bezirken bieten die Möglichkeit, die konkreten Herausforderungen der einzelnen Gebiete unmittelbar mit den Verantwortlichen vor Ort zu besprechen. Gerade in einem Gebiet wie dem Gader- und dem Grödner Tal ist es wichtig, die besonderen sprachlichen, geografischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen." Auch die Bürgermeister der Gemeinden dankten für den konstruktiven Austausch in St. Martin in Thurn. Die beiden Bürgermeister Felix Nagler (Wengen) und Tobias Nockler (Wolkenstein) bedankten sich im Namen der Bürgermeister. Gemeinsam sei an den Lösungen für die Gesundheitsversorgung und Wohnraum in den Tälern oder für den Verkehr auf den Passstraßen gearbeitet worden. 

pio