385 zusätzliche Stellen stärken Südtirols Gesundheitsversorgung

18.09.2026, 10:20

Landesregierung schafft die Voraussetzungen für 385 zusätzliche Vollzeitstellen im Sanitätsbetrieb - Damit sollen laut Messner die Versorgung vor Ort gestärkt und Wartezeiten weiter verringert werden

Bereits ab Herbst 2026 soll der Stellenaufbau im Südtiroler Sanitätsbetrieb beginnen und die Gesundheitsdienste im ganzen Land nachhaltig stärken sowie Personalengpässe ausgleichen helfen. (Foto: LPA/Claudia Corrent)
Bereits ab Herbst 2026 soll der Stellenaufbau im Südtiroler Sanitätsbetrieb beginnen und die Gesundheitsdienste im ganzen Land nachhaltig stärken sowie Personalengpässe ausgleichen helfen. (Foto: LPA/Claudia Corrent)

BOZEN (LPA). Die Personalkapazitäten im Südtiroler Sanitätsbetrieb werden ausgebaut. Die Landesregierung hat am 18. September auf Vorschlag von Gesundheitslandesrat Hubert Messner die Voraussetzungen für die schrittweise Schaffung von 385 zusätzlichen Vollzeitstellen im Südtiroler Sanitätsbetrieb beschlossen. 

"Ziel ist es, die wohnortnahe Gesundheitsversorgung weiter auszubauen, Wartezeiten weiter abzubauen und die Betreuung für die Menschen vor Ort langfristig abzusichern", betont Gesundheitslandesrat Messner. Bereits ab Herbst 2026 soll der Stellenaufbau beginnen und die Gesundheitsdienste im ganzen Land nachhaltig stärken sowie Personalengpässe ausgleichen helfen.

"Die zusätzlichen personellen Ressourcen kommen direkt dort zum Einsatz, wo Gesundheitsleistungen für die Menschen erbracht werden. Davon profitieren Krankenhäuser ebenso wie Ambulanzen, Präventionsdienste und territoriale Einrichtungen", erklärt Messner.

Mit diesem Beschluss investiere das Land gezielt in die Menschen und in die Qualität der Gesundheitsversorgung. Mehr Personal bedeute mehr Nähe zu den Patientinnen und Patienten, eine verlässliche Betreuung und bessere Voraussetzungen, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, sagt Messner.

Die Finanzierung der zusätzlichen Stellen ist durch die laufenden Mittel des Sanitätsbetriebs sowie durch die allgemeine Landesfinanzierung gesichert.

san