Bauarbeiten in Bozner Einsteinstraße gehen in neue Phase
Landesregierung in den Bezirken (3/5): Landesregierung spricht in Bozen über Arbeiten in Bozen-Süd - Ab nächster Woche gilt eine vorübergehende Umleitung am Knotenpunkt Einstein-/Galvanistraße
BOZEN (LPA). Bei der Sondersitzung der Landesregierung mit der Stadt Bozen am 6. Oktober ist auch das Fortschreiten der Arbeiten am neuen Knotenpunkt Einstein-/Galvanistraße in Bozen-Süd ein zentrales Thema gewesen. Um den neuen Kreisverkehr und die Unterführung errichten zu können, wird der Verkehr ab nächster Woche vorübergehend umgeleitet: Dabei sollen die meisten bestehenden Verbindungen aufrechterhalten und ein sicherer Verkehrsfluss ermöglicht werden.
Verkehrsführung am Knotenpunkt Galvani
Am neuen Knotenpunkt Einstein-/Galvanistraße wird vorübergehend ein in Richtung Meran verlängerter halber Kreisverkehr eingerichtet. Damit sind nicht mehr alle bisherigen Fahrmanöver möglich, aber alle Ziele bleiben erreichbar. Wer etwa von der Galvanistraße in Richtung St. Jakob oder zum Flughafen fährt, muss bis zum Kreisverkehr Buozzistraße weiterfahren, dort wenden und dann sein Ziel ansteuern. Wer in Richtung Leifers fährt, sollte die Buozzistraße nutzen. Die übrigen Verbindungen von und nach St. Jakob, Leifers, Galvanistraße, Buozzistraße, MeBo und A22 bleiben im Wesentlichen unverändert. Für die Busse der Linie 111, ebenfalls in Richtung St. Jakob/Flughafen/Leifers wird eine spezielle durch eine Ampelanlage gesicherte Verbindung den Umweg verkürzen.
"Es beginnt nun eine anspruchsvolle Bauphase, und deshalb ist es wichtig, die Arbeiten mit einfachen und verständlichen Informationen zu begleiten", betonte Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider. "Ziel ist es, die Verkehrsverbindungen aufrechtzuerhalten, die Sicherheit zu gewährleisten und den Menschen konkrete Alternativen anzubieten."
Land und Stadt arbeiten auch im Verkehrsmonitoring zusammen, um bei kritischen Situationen schnell eingreifen zu können. Nach Auskunft von Davide Maniezzo, Direktor des Landesstraßenamtes Mitte/Süd, trifft sich seit Jahresbeginn unter Leitung des Landes und in enger Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsamt der Stadt Bozen, dem Landesstraßenamt Mitte/Süd und der Stadtpolizei von Bozen und von Leifers regelmäßig ein technischer Tisch zur Koordination, Planung und Steuerung der Verkehrsführung. Ziel sei es, Beeinträchtigungen zu begrenzen und eventuelle Notsituationen zu bewältigen.
Urban Pass für Fahrten Richtung Unterland
Vor dem Hintergrund der Bauarbeiten in der Einsteinstraße wurde der Urban Pass bis zur Autobahnausfahrt Neumarkt/Auer/Tramin verlängert. Registrierte Nutzer können die Abschnitte der A22 zwischen Bozen-Nord, Bozen-Süd und Neumarkt/Auer/Tramin an Werktagen von Montag bis Freitag bei Fahrten zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 16 und 19 Uhr in beide Richtungen kostenlos nutzen. "Damit wurde eine Alternative für Fahrten zwischen Bozen und dem Unterland geschaffen, um den Baustellenbereich in Bozen-Süd umgehen zu können", betont Landesrat Alfreider.
red/gm/mpi