Euregio+ Wert-Fonds: Neue Mittel und neue Immobilien
Land stärkt den Euregio+ Wert-Fonds – Invimit SGR investiert weitere 20 Millionen Euro – Neu hinzu kommen INPS/NISF-Immobilien am Bozner Siegesplatz und der Ansitz Buol-Biegeleben in Kaltern
BOZEN (LPA). Der Euregio+ Wert-Fonds Alto Adige-Südtirol wächst. Weitere 20 Millionen Euro und Immobilien sollen die Aufwertung öffentlichen Vermögens voranbringen. Die Landesregierung hat dafür am 6. November auf Vorschlag von Vermögenslandesrat Christian Bianchi ein Investitionsabkommen zwischen Land, der Inhouse-Kapitalanlagegesellschaft des Landes Euregio Plus SGR und der staatlichen Kapitalanlagegesellschaft Invimit SGR genehmigt.
Mit dem Abkommen verpflichtet sich Invimit SGR, Anteile am Wert-Fonds in Höhe von 20 Millionen Euro zu zeichnen. Invimit beteiligt sich damit gemeinsam mit dem Land, das bereits 20 Millionen Euro zugesagt und eingezahlt hat.
Der Beschluss gibt auch der Aufwertung öffentlicher Immobilien neuen Schwung. Zusätzlich zu den bereits 2025 bestimmten Liegenschaften werden ein Teil der ehemaligen INPS/NISF-Immobilien am Siegesplatz in Bozen sowie der Ansitz Buol-Biegeleben in Kaltern an der Weinstraße in den Wert-Fonds eingebracht. Sie kommen zu den bereits mit dem Beschluss von 2025 bestimmten Liegenschaften hinzu. Mit dem Beschluss wurde der von Euregio Plus verwaltete Immobilieninvestmentfonds zur Aufwertung öffentlicher Liegenschaften auf den Weg gebracht, die nicht mehr für institutionelle Zwecke benötigt werden. Vorgesehen sind neue Projekte zur städtebaulichen Aufwertung.
"Mit diesem Beschluss stärken wir den Wert-Fonds ganz konkret. Zu den 20 Millionen Euro, die das Land bereits bereitgestellt hat, kommt die Zusage von Invimit über weitere 20 Millionen Euro. Gleichzeitig erweitern wir den aufzuwertenden Immobilienbestand, denn ein Teil der Ex-INPS/NISF-Immobilien am Siegesplatz und der Ansitz Buol-Biegeleben werden in den Fonds aufgenommen", sagt Bianchi.
Das Abkommen legt die Bedingungen und Modalitäten für die Entwicklung des Wert-Fonds und die Errichtung der ersten Themenfonds fest. Die Beteiligung von Invimit als gesamtstaatlichem institutionellem Akteur soll zudem dazu beitragen, weitere institutionelle und strategische Investoren zu gewinnen und die Attraktivität des Fondssystems zu stärken, heißt es aus dem Ressort von Landesrat Bianchi.
"Wir wollen für Immobilien, die für die Landesverwaltung nicht mehr strategisch wichtig sind, neue Entwicklungschancen schaffen. Das öffentliche Immobilienvermögen aufzuwerten bedeutet, es wieder zu einer Ressource für das Land und die Menschen zu machen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um Investitionen anzuziehen und einen Mehrwert für die Gemeinschaft zu erreichen", erläutert Bianchi.
Der Beschluss leitet also die notwendigen Schritte für die Einbringung der neuen Immobilien in den Wert-Fonds ein. Das Investitionsabkommen bringt für das Land keine zusätzlichen Ausgaben gegenüber jenen mit sich, die bereits mit Beschluss Nr. 1100/2025 zweckgebunden wurden.
ee/san
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- Neu in den Wert-Fonds eingebracht werden ein Teil der ehemaligen INPS/NISF-Immobilien am Siegesplatz in Bozen und der Ansitz Buol-Biegeleben in Kaltern an der Weinstraße. (Foto: LPA) » [IMG 87 kB]
- Der am 6. November von der Landesregierung genehmigte Beschluss gibt der Aufwertung öffentlicher Immobilien neuen Schwung. Zusätzlich zu den bereits 2025 bestimmten Liegenschaften werden ein Teil der ehemaligen INPS/NISF-Immobilien am Siegesplatz in Bozen und der Ansitz Buol-Biegeleben in Kaltern an der Weinstraße in den Wert-Fonds eingebracht. (Foto: LPA/Gianluca Crocco) » [IMG 684 kB]
- "Wir wollen für Immobilien, die für die Landesverwaltung nicht mehr strategisch wichtig sind, neue Entwicklungschancen schaffen. Das öffentliche Immobilienvermögen aufzuwerten bedeutet, es wieder zu einer Ressource für das Land und die Menschen zu machen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um Investitionen anzuziehen und einen Mehrwert für die Gemeinschaft zu erreichen", erläutert Landesrat Christian Bianchi. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 3 MB]

