#halbzeit Galateo (2/3): Kultur ist wirtschaftlich-sozialer Faktor

03.08.2026, 11:47

Mehr Investitionen, Zusammenarbeit mit Staatsmuseen und Unterstützung für Filmwirtschaft als zentrale Punkte des italienischen Kulturwesens ausgemacht

Kultur müsse allumfassend unterstützt werden, hielt Landesrat Marco Galateo bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz fest. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Kultur müsse allumfassend unterstützt werden, hielt Landesrat Marco Galateo bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz fest. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Kulturlandesrat Marco Galateo hat während der #halbzeit-Pressekonferenz am 3.August im Jugendzentrum "Terraferma" die Wichtigkeit der Förderung der Kultur betont. "Die Kultur ist eine essenzielle Ressource für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung unseres Landes. Wir haben mehr darin investiert und somit ermöglicht Veranstaltungen und Ausstellungen der staatlichen und internationalen Ebene ins Land zu holen“, erklärte Landesrat Galateo. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zahlreiche Kooperationen mit Museen auf staatlicher Ebene gestartet, aus denen unter anderem die Ausstellungen "Etrusker. Künstler und Handwerker" und "Artifices. Die Schöpfer der Kunst" hervorgingen. "Derzeit arbeiten wir an einem Projekt mit den Florentiner Uffizien, der Fokus liegt dabei auf dem Mittelalter", informierte der Landesrat. Diese Ausstellungen würden dabei helfen, der Bevölkerung die Kultur in ihrer Schönheit und Besonderheit näher zu bringen, zudem werde damit die Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren der italienischen Kultur gestärkt.

Um die Kultur auf allen Ebene zu unterstützen, sprach sich Galateo für die Notwendigkeit eines Modells des "Cultural Welfare" aus, welches sich positiv auf den sozialen Wohlstand auswirke. Dies äußere sich auch an der verstärkten Förderung von Filmproduktionen, die das kulturelle Erbe sichern: "Die Kultur ist ein wichtiges Element der wirtschaftlichen Entwicklung. Deshalb investiert das Land verstärkt in die Filmproduktion. Dieser Sektor hat mittlerweile eine durchschnittliche Rentabilität von 198 Prozent erreicht, der Spitzenwert lag bei 333 Prozent", hielt der Landesrat fest. 2026 wurden rund 17,6 Millionen Euro investiert, das seien 3,5 Millionen mehr im Vergleich zum Jahr 2023.

tl/red/ck