Landesstraße St. Pauls–Unterrain wieder für den Verkehr freigegeben

31.08.2026, 15:30

Verkehrssicherungsmaßnahmen an der Landesstraße St. Pauls–Unterrain nach zehnmonatiger Bauzeit abgeschlossen – Eröffnungsfeier mit Mobilitätslandesrat Alfreider und Bürgermeister Ebner

Nach zehn Monaten Bauzeit sind die Infrastrukturarbeiten an der Landesstraße 13 St. Pauls-Unterrain in der Gemeinde Eppan abgeschlossen. (Foto: LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität)
Nach zehn Monaten Bauzeit sind die Infrastrukturarbeiten an der Landesstraße 13 St. Pauls-Unterrain in der Gemeinde Eppan abgeschlossen. (Foto: LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität)

EPPAN (LPA). Nach zehn Monaten Bauzeit sind die Infrastrukturarbeiten an der Landesstraße 13 St. Pauls-Unterrain in der Gemeinde Eppan abgeschlossen. An der Eröffnung und Segnung der neuen Bauten haben am 31. August Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider, Bürgermeister Lorenz Ebner und Dekan Alexander Raich teil genommen.

Um die Landesstraße dauerhaft zu sichern, war ein rutschungsgefährdeter Abschnitt verlegt und mit einem neuen Schutzwall abgesichert worden. Zudem wurde die Einmündung des Nussbaumerwegs in Richtung Missian neu gestaltet, wodurch sich die Verkehrssicherheit und die Sichtverhältnisse im Kreuzungsbereich verbessern. Im September folgen noch die Gestaltung der Grünflächen sowie die Fertigstellung einer Wasserentnahmestelle für landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Die Arbeiten umfassten auch Begrünungsmaßnahmen und die Verbesserung der Oberflächenentwässerung. Darüber hinaus wurden bestehende Leitungen verlegt beziehungsweise gesichert und ein mehr als 1500 Meter langer Regenwasserkanal errichtet. Bereits Ende März konnte ein erster Abschnitt der Gemeindestraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Landesrat Alfreider und Bürgermeister Ebner betonten, dass durch die enge Zusammenarbeit von Land, Gemeinde und ausführenden Unternehmen mehrere Maßnahmen in einem einzigen Bauvorhaben umgesetzt werden konnten. Dadurch seien Synergien genutzt, Kosten gespart und zusätzliche Eingriffe vermieden worden. Die Arbeiten wurden vom Amt für Straßenbau Mitte/Süd unter der Leitung von Techniker Stefano Maraner koordiniert, der einen Rückblick zum Werdegang dieses Gemeinschaftsprojektes gab.

"Mit der Verlängerung des geschützten Fußwegs, den zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen entlang des Nussbaumerwegs und der Verbreiterung des Gehsteigs in Richtung Sportplatz verfügen Anrainer und Verkehrsteilnehmer nun über eine deutlich sicherere und durchgängige Verbindung zwischen St. Pauls und Unterrain", sagte Landesrat Daniel Alfreider.

Für die ausführenden Unternehmen Gasser GmbH und Deco Bau stellte die Baustelle organisatorisch eine besondere Herausforderung dar. "Dank der guten Abstimmung aller Beteiligten konnte die Transportlogistik optimal bewältigt und das anfallende Material im Umfeld wiederverwendet werden", erklärte Geometer Ivan Gasser von der Gasser GmbH.

Auch die Anrainerinnen und Anrainer begrüßen die Verbesserungen. "Mit dem neuen Gehsteig bis zum Sportplatz wurde ein sicherer Bereich geschaffen. Kinder und Jugendliche können den Trainings- und Wettkampfplatz nun deutlich sicherer erreichen", unterstrich Sarah Siller, Mutter eines jungen Fußballspielers.

Zusatzinformationen

Vom Land Südtirol finanzierte Arbeiten

  • Neubau der Kreuzung mit dem Nussbaumerweg in Richtung Missian;
  • Gehwegverbindung vom Sportzentrum nach Unterrain;
  • Regenwasserkanal mit einer Länge von rund 1500 Metern;
  • Gestaltung der Grünflächen im Bereich der Kreuzung Nussbaumerweg sowie der Wasserentnahmestelle für landwirtschaftliche Fahrzeuge;
  • Verbreiterung eines Gehsteigabschnitts zur gemeinsamen Nutzung als Geh- und Radweg.

Im Zuge der Grabungsarbeiten wurden außerdem Leerrohre für Glasfaserleitungen sowie Anlagen für Trinkwasser- und Abwassernetze vorbereitet. Dank entsprechender Vereinbarungen mit den zuständigen Stellen konnten darüber hinaus die Leitungen für den künftigen Austausch eines veralteten Edyna-Kabels verlegt werden, das in der Vergangenheit wiederholt zu Versorgungsausfällen geführt hatte.


Kosten des Bauvorhabens

Gesamtbetrag 5,9 Millionen Euro

Bauarbeiten 5,25 Millionen Euro, davon 1 Million Euro zu Lasten der Gemeinde

red/kat