Sozialdienste im Bezirk nachhaltig stärken

20.10.2026, 12:55

Landesregierung in den Bezirken (4/5): Ausbildung und Berufsbilder im Sozialbereich sollen gestärkt werden – Zusammenarbeit aller Partner wichtige Voraussetzung

"Wenn wir auch in Zukunft eine gute und wohnortnahe Betreuung gewährleisten wollen, müssen wir den Sozialbereich nachhaltig stärken", sagte Landesrätin Rosmarie Pamer bei der Sitzung mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Bezirkes Burggrafenamt. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
"Wenn wir auch in Zukunft eine gute und wohnortnahe Betreuung gewährleisten wollen, müssen wir den Sozialbereich nachhaltig stärken", sagte Landesrätin Rosmarie Pamer bei der Sitzung mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Bezirkes Burggrafenamt. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

DORF TIROL (LPA). Bei der Sondersitzung der Landesregierung im Bezirk Burggrafenamt am 20. Oktober auf Schloss Tirol ist auch die Bedeutung der Sozialdienste angesprochen worden. Bei steigendem Pflegebedarf vieler Menschen und gleichzeitigem Personalmangel seien die Herausforderungen groß, waren sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Mitglieder des Bezirksrates sowie die Regierungsmitglieder einig.

"Wenn wir auch in Zukunft eine gute und wohnortnahe Betreuung gewährleisten wollen, müssen wir den Sozialbereich nachhaltig stärken. Und das bedeutet vor allem, in die Menschen zu investieren, die tagtäglich wertvolle Arbeit für andere leisten", hob Soziallandesrätin Rosmarie Pamer dabei hervor.

Thematisiert wurden dabei die erweiterten Ausbildungsmöglichkeiten an den beiden Landesschulen für Sozialberufe Hannah Arendt und Emmanuel Levinas: Derzeit absolvieren 164 Frauen und Männer eine Ausbildung im Bereich Sozialbetreuung und Pflegehilfe. Es gelte zudem die Berufsbilder weiterzuentwicklen: "Mit der neuen sozialen Hilfskraft wollen wir zusätzliche Möglichkeiten schaffen, um unsere Einrichtungen im Alltag zu unterstützen und das bestehende Fachpersonal zu entlasten. Die vertraglichen Rahmenbedingungen dafür werden derzeit ausgearbeitet", informierte Landesrätin Pamer. Auch die neue Ausbildung zur Krankenpflegeassistenz sei ein wichtiger und nötiger Schritt. Gleichzeitig werde daran gearbeitet, den Zugang zu bestehenden und künftigen Ausbildungen möglichst einfach und unkompliziert abzuwickeln.

"Eines ist klar: Gute soziale Dienstleistungen gibt es nur mit gut ausgebildeten, motivierten und ausreichend vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", hob die Soziallandesrätin hervor.

ck