Fichte aus Freienfeld ist Bozens diesjähriger Christbaum

05.11.2026, 15:45

Rund 20 Meter hohe Fichte aus Niederried-Freienfeled schmückt den Waltherplatz in Bozen - Mitarbeiter der Forstlichen Aufsichtsstellen Aicha und Moos haben Baum für Transport nach Bozen vorbereitet

20 Meter hoch, 4000 Tonnen schwer, 45 Jahre alt: Nach einer Stunde Arbeit von 5 Gärtnern und 3 Tischlern der Stadtgemeinde Bozen steht der Baum an der Südseite des Waltherplatzes mitten in Bozen, wo er bis zum 6. Jänner bleibt. (Foto: LPA/Maja Clara)
20 Meter hoch, 4000 Tonnen schwer, 45 Jahre alt: Nach einer Stunde Arbeit von 5 Gärtnern und 3 Tischlern der Stadtgemeinde Bozen steht der Baum an der Südseite des Waltherplatzes mitten in Bozen, wo er bis zum 6. Jänner bleibt. (Foto: LPA/Maja Clara)

BOZEN (LPA). Vom Wald auf den Waltherplatz: Eine rund 20 Meter hohe Fichte aus der Fraktion Niederried in der Gemeinde Freienfeld ist Bozens diesjähriger Christbaum. Am Donnerstag, 5. November, begann ihre Reise um 8 Uhr mit den Fäll- und Verladearbeiten. Um 14.40 Uhr erreichte sie den Waltherplatz, wo 5 Mitarbeiter der Stadtgärtnerei und 3 Tischler der Gemeinde Bozen den Baum sicher an seinem Standort fixierten.

"Unsere Wälder sind Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum und begleiten uns auf vielfältige Weise", betont Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher: "Dass diese Fichte aus landeseigenem Bestand nun als Christbaum auf dem Waltherplatz steht, freut mich besonders: Sie bringt ein Stück heimischen Wald in das vorweihnachtliche Bozen."

"Bei der Suche nach einem geeigneten Christbaum für den Waltherplatz wurden wir in Niederried im Gemeindegebiet von Freienfeld fündig. Die rund 20 Meter hohe Fichte ist etwa 45 Jahre alt und stand auf einer landeseigenen Fläche des öffentlichen Wassergutes“, erklärt Andreas Agreiter, Bereichsdirektor Forstbetrieb in der Agentur Landesdomäne. Die Organisation erfolgte in Abstimmung mit Martina Spinell vom Verkehrsamt der Stadt Bozen.

Die Fällung und Bereitstellung für den Transport übernahmen Mitarbeiter der forstlichen Aufsichtsstellen Aicha und Moos. "Für den Transport mussten die Äste fixiert und der Baum transportfertig gemacht werden, dafür war nach den Fäll- und Verladearbeiten der restliche Vormittag eingeplant", erläutert Markus Pfeifer, Stationsleiter der forstlichen Aufsichtsstelle Aicha. Die forstliche Aufsichtsstelle Aicha der Agentur Landesdomäne betreut eine Fläche von über 37.000 Hektar im oberen Eisacktal und Wipptal, im Pustertal und in den Nebentälern.

mac

Dokumente zum Herunterladen