Haus der Mobilität: Park Associati gewinnt Planungswettbewerb
Gemeinsamer Standort für Südtirols Mobilität - Landesabteilung Mobilität und STA rücken künftig näher zusammen
BOZEN (LPA). Das Ressort Infrastrukturen und Mobilität, die Landesabteilung Mobilität und die STA – Südtiroler Transportstrukturen AG sollen künftig im neuen Haus der Mobilität unter einem Dach arbeiten. Wie die Landesregierung in ihrer Sitzung vom 18. September beschlossen hat, wird der Planungsauftrag an das Mailänder Architekturbüro Park Associati Srl vergeben, das den europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb für sich entschieden hat. Damit steht auch fest, wie das Gebäude aussehen soll.
"Mit dem Haus der Mobilität setzen wir einen wichtigen Schritt, um die Kräfte im Bereich Mobilität noch stärker zu bündeln. Unser Ziel ist es, STA, Mobilitätsabteilung und Ressort an einem gemeinsamen Ort zusammenzubringen und damit die Zusammenarbeit im Alltag deutlich zu erleichtern. Wenn die Menschen, die gemeinsam an Projekten und Lösungen für Südtirols Mobilität arbeiten, auch räumlich näher zusammenrücken, werden Abstimmungen direkter, Wege kürzer und Entscheidungen effizienter", unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.
Das Haus der Mobilität entsteht an der Stelle des heutigen Landhauses 5, unweit des Bahnhofs, der Rittner Seilbahn und des Busbahnhofs. Mit dem Umzug werden die derzeitigen Sitze der STA in Bozen zusammengeführt. Dadurch entfallen künftig Mietkosten, gleichzeitig verkürzen sich die Wege und es entstehen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Für den europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb gingen 90 Bewerbungen ein. Zehn Planungsteams wurden ausgewählt und eingeladen, einen Entwurf auszuarbeiten. Die Projekte mussten klare Vorgaben erfüllen: Gefragt waren flexible Arbeitsbereiche, Räume für Zusammenarbeit und Begegnung, eine offene Rezeption, sichere Fahrradabstellplätze sowie eine energieeffiziente und langlebige Bauweise.
Die Jury bewertete die anonym eingereichten Entwürfe nach ihrer städtebaulichen und architektonischen Qualität, ihrer Funktionalität, ihrer technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit sowie nach den vorgesehenen Lösungen für Errichtung und Betrieb. In der Gesamtbewertung setzte sich der Entwurf von Park Associati durch. Er sieht einen klar gegliederten Baukörper, ein offenes Erdgeschoss und begrünte Außenbereiche vor.
Wie das Gebäude im Arbeitsalltag funktionieren soll, wird jedoch nicht allein am Planungstisch entschieden. Mitarbeitende der STA und der Landesabteilung Mobilität treffen sich regelmäßig in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe. Dort bringen sie ihre Erfahrungen ein und beraten über Arbeitsbereiche, interne Abläufe, Gemeinschaftsräume und Ausstattung. So gestalten jene Menschen das Haus der Mobilität mit, die künftig darin arbeiten werden.
Der Siegerentwurf wird nun gemeinsam weiterentwickelt und Schritt für Schritt konkretisiert.
red/kat
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- "Mit dem Haus der Mobilität setzen wir einen wichtigen Schritt, um die Kräfte im Bereich Mobilität noch stärker zu bündeln. Unser Ziel ist es, STA, Mobilitätsabteilung und Ressort an einem gemeinsamen Ort zusammenzubringen und damit die Zusammenarbeit im Alltag deutlich zu erleichtern. Wenn die Menschen, die gemeinsam an Projekten und Lösungen für Südtirols Mobilität arbeiten, auch räumlich näher zusammenrücken, werden Abstimmungen direkter, Wege kürzer und Entscheidungen effizienter", unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Das Haus der Mobilität entsteht an der Stelle des heutigen Landhauses 5, in der Nähe des Bahnhofs, der Rittner Seilbahn und des Busbahnhofs. (Rendering: Ressort Infrastrukturen und Mobilität) » [IMG 977 kB]