Landesrätin Pamer trifft Ombudsfrau Orlandi
Dienststelle für Rechte von Personen unter Freiheitsentzug hat vor Kurzem Tätigkeit aufgenommen – Im Gespräch mit Soziallandesrätin Pamer gemeinsame Anliegen besprochen
BOZEN (LPA). Im Rahmen der Reform der Ombudsstellen, die Südtirols Bürgerinnen und Bürgern für unterschiedlichste Anliegen innerhalb der Volksanwaltschaft zur Verfügung stehen, wurde auch die Ombudsperson für die Rechte von Personen unter Freiheitsentzug eingerichtet. Diese setzt sich für die Rechte von Menschen, deren persönliche Freiheit durch Haft, Unterbringung in anderen Einrichtungen oder behördlichen Zwangsmaßnahmen eingeschränkt ist, ein. Im Juli wurde Alessandra Orlandi vom Landtag zur ersten Ombudsfrau ernannt, Mitte Oktober nahm sie ihre Tätigkeit auf.
Bei einem ersten Treffen mit Soziallandesrätin Rosmarie Pamer und Ressortdirektorin Michela Morandini sowie der Direktorin des Amtes für Kinder- undJugendschutz und Soziale Inklusion, Astrid Wiest, standen neben dem Kennenlernen auch gemeinsame Anliegen im Mittelpunkt. So gelte es, Menschen auch in schwierigen Lebenslagen beizustehen und sie mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen, um Zukunftsperspektiven entwickeln zu können. "Jeder Mensch hat das Recht darauf, das eigene Leben selbstbestimmt zu führen und darauf, eine zweite Chance dafür zu nutzen. Mit der Ombudsfrau haben nun auch Häftlinge eine direkte Ansprechperson, die all jenen, die oft ungehört bleiben, eine Stimme verleiht", hob Landesrätin Pamer beim Gespräch hervor.
Die Juristin Alessandra Orlandi hat im Oktober ihre Tätigkeit als Ombudsfrau für die Rechte von Personen unter Freiheitsentzug aufgenommen. Berufserfahrungen sammelte sie unter anderem am Landesgericht Bozen als ehrenamtliche Richterin im Bereich Vormundschaft, als Mediatorin in Zivil- und Handelsrecht sowie als Expertin im Verwaltungsbereich bei der Volksanwaltschaft.
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- Die Juristin Alessandra Orlandi hat im Oktober ihre Tätigkeit als Ombudsfrau für die Rechte von Personen unter Freiheitsentzug aufgenommen. Im Austausch mit Landesrätin Pamer, Ressortdirektorin Morandini und Amtsdirektorin Wiest wurden gemeinsame Anliegen besprochen. (Foto: LPA/Hannes Wisthaler) » [IMG 2 MB]
- Wollen im steten Austausch miteinander bleiben: (v.l.) Ressortdirektorin Michela Morandini, Landesrätin Rosmarie Pamer, Ombudsfrau Alessandra Orlandi und Amtsdirektorin Astrid Wiest. (Foto: LPA/Hannes Wisthaler) » [IMG 254 kB]
